Wie gelingt eine nachhaltige IT im Konzern? mit Reik Reinold von der EnBW
Shownotes
📌 Unsere Learnings aus der Folge:
- Jede Abteilung kann einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten.
- Holt die Menschen dort ab, wo sie stehen. Reibt euch nicht daran auf, dass sie schon weiter sein müssten. Man gewinnt die Akzeptanz nur, wenn man den (skeptischen) Menschen in deren Sprache begegnet.
- Strukturen, Vorbereitung und die richtigen Daten machen den Unterschied bei der Geschwindigkeit und Umsetzbarkeit von Projekten
🧭 Gliederung der Folge:
- Reiks Weg zur Nachhaltigkeit (02:59)
- Das Competence Center Sustainable IT bei der EnBW (04:56)
- Internes Beschaffungstool als Hebel (12:26)
- Papierloses Büro (14:27)
- Status quo Beschaffungstool (19:29)
- Organisation des Competence Centers (22:27)
- Umgang mit KI (25:02)
- Reiks Netzwerktipps (28:46)
Wir haben das Gespräch mit Reik am 11.11.2025 aufgenommen.
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Wer mehr erfahren will, dem empfehlen wir noch die ganze Case Study hier zum Nachlesen.
Christian Brauer ZFP Friedrichshafen
Aydin Mir Mohammadi und die CO2 Challenge
Chris Schmidt Digitale Barrierefreiheit
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👉 Über euer Feedback freuen sich Meike & Nils via LinkedIn
📞 Oder direkt bei uns in Hamburg: 040 – 226 383 100
Der CEO2-neutral Podcast ist ein PHATes Projekt der Nachhaltigkeitsberatung PHATsustainability von PHAT CONSULTING
Transkript anzeigen
00:00:19: Moin und herzlich willkommen zu unserem Podcast CEO2 Neutral, dem Interview-Podcast von FED
00:00:24: Consulting. Wir begleiten Unternehmen auf ihrer Reise zur digitalen und nachhaltigen Transformation
00:00:30: und treffen dazu immer wieder interessante Gesprächspartnerinnen, die euch inspirieren zum Nachmachen animieren
00:00:37: sollen. Denn am Ende glauben wir fest daran, dass eine nachhaltige Transformation nur gemeinsam
00:00:42: gelingen kann. Und damit das für euch eben auch spannend bleibt, treffen wir uns. heute mal
00:00:48: in einer ganz neuen Konstellation. Das hatten wir jetzt auch noch nicht beim offiziellen
00:00:51: Podcast, denn zum ersten Mal ist nicht Nils mit mir, sondern Alex, die ihr alle aus dem
00:00:58: Corporate Sustainability Briefing schon kennt. Und wir sprechen auch direkt mit einem Kunden
00:01:03: von uns, nämlich Raiq von der NBW. Bevor wir da jetzt aber noch mal einen tiefen Einstieg
00:01:08: machen, zuerst erst mal an dich, liebe Alex, wie geht es dir? Ja, mir geht's richtig gut.
00:01:13: Ich freue mich total, hier mal in dieser Konstellation im offiziellen Podcast zu sein und das auch
00:01:20: noch mit dir, Raiq. Denn genau, wir haben heute Raiq Reinhold von der EMBW zu Gast und vielleicht
00:01:29: ein paar Wörter zu dir, bevor wir dich dann auch einladen, uns zu sprechen. Ja, du bist
00:01:36: bevor du auf die Unternehmensseite gewechselt bist, in unterschiedlichen Beratungen unterwegs
00:01:41: gewesen wie Capgemi und PBC und kennst daher sowohl unsere Perspektive als Beraterinnen
00:01:47: als auch die der Unternehmen sehr gut. Und bei der EnBW bist du inzwischen Lead Competence
00:01:53: Center Sustainable IT. So, das muss man sich mal auf der Zunge eingehen lassen. Du kümmerst
00:02:01: dich also um eine nachhaltige IT und das ist doch... wirklich genau die Schnittstelle zwischen
00:02:07: Fett und unseren verschiedenen Leistungsbausteinen. Und du bist auch ein fantastischer Gesprächspartner,
00:02:15: nicht nur im Projekt, sondern auch für unseren Podcast. Und deswegen freuen wir uns ganz doll,
00:02:19: dass du heute hier bist und dass wir über dich und deine Arbeit im Competence Center sprechen
00:02:25: und auch über unsere gemeinsame Arbeit. Reik, wie geht es dir denn? Ja, wunderbar. Danke
00:02:30: der Nachfrage. Erst mal vielen Dank, dass ich bei euch sein darf. freue mich auf jeden Fall
00:02:35: auf den nächsten Minuten zusammen und werde hoffentlich ein bisschen was berichten können,
00:02:40: was interessiert. Bestimmt, cool, dass du hier bist. Ralf, wir fangen ja immer mit der gleichen
00:02:45: Frage an, die wir uns am Gast stellen, nämlich wie bist du zur Nachhaltigkeit gekommen? Würdest
00:02:50: du sagen, born green, es gab keine Alternative oder das kam so nach und nach auch durch deinen
00:02:56: beruflichen Werdegang, kannst du uns da mal so bisschen mitnehmen? Ja, sehr gerne. sind,
00:03:01: glaube ich, verschiedene Perspektiven bei mir, ein bisschen drauf einzahlen und bohren kriegen
00:03:06: auf keinen Fall, muss ich sagen. Leider nicht, aber irgendwie mit der Zeit zu gekommen ist
00:03:11: schon so, dass auch ein bisschen die Großeltern da als Vorbild teilweise einstiert. hat tatsächlich
00:03:16: auch noch Kriegsgenerationen gewesen und in dem Zusammenhang viel auf regionale Produkte,
00:03:22: Einlagern von Speisen, Müllvermeidung, Genügsamkeit geachtet. müsste ich auf jeden Fall erwähnen,
00:03:28: in dem Zusammenhang auf der anderen Seite, von Eltern- und Familienseite her, auch schon ein
00:03:33: bisschen in Richtung, die soziale Richtung, Implosion geprägt, weil da quasi berufliche
00:03:40: Wertegänge genau in die Richtung gingen und da oft der Mensch schon irgendwie im Mittelpunkt
00:03:45: stand. Und Anna war selber ganz sehr natur- und tierverbunden in dem Zusammenhang auch
00:03:51: dann irgendwann mal während des Studiums tatsächlich auch durch meine jetzige Frau Richtung auf
00:03:57: Essen achten, auf Haltungsform achten gekommen. Dann irgendwann Richtung Ressource schon, so
00:04:01: würde ich es jetzt mal, glaube ich, beschreiben, als ich dann ausgeprägt. Und die eine oder
00:04:06: andere Reise hat dann, glaube ich, noch dazu beigetragen, dass man gemerkt hat, okay, wir
00:04:10: sind eigentlich ziemlich privilegiert hier, wo wir uns befinden und können da eigentlich
00:04:15: Vorreiterrollen einnehmen. Und so kam dann eins zum anderen und glücklicherweise seit fünf
00:04:20: Jahren auch dann recht bewusst dafür entschieden, einen Job zu machen, wo man, ja was mit Impact
00:04:26: machen kann, anders als es vielleicht teilweise in anderen Richtungen ist. Ja, das ist wirklich
00:04:31: super spannend. wenn man jetzt mal so auf der Entwicklungs-Schiene den Status Co anschaut,
00:04:37: dann bist du ja aktuell im Competence Center Sustainable IT. Das erlebt es ja auch noch
00:04:42: gar nicht so lange, wie ich weiß. Uns würde also interessieren, wie ist es eigentlich zu
00:04:47: dieser Gründung gekommen und was sind spezifisch eigentlich deine Aufgaben und Ziele als Lied
00:04:53: dieses Kompetenzzenters? Du hast völlig recht, so lange gibt es das noch nicht, aber es gibt
00:04:58: eine gewisse Vorgeschichte dazu, die kann ich vielleicht mal noch mit erwähnen. Tatsächlich
00:05:02: ging es, als ich auch bei der MBW gestartet bin, mit dem großen Thema, damals papierlos,
00:05:08: 2025 war das los. Also es ging wirklich darum, dass man ein visibles Thema hat, wo alle Mitarbeitende
00:05:14: eigentlich auch irgendwie eine Verbindung zu haben und da zu schauen, was können wir denn
00:05:18: da machen als Konzern. haben uns da ein Reduktionsstil gesetzt, quasi dieses Jahr ungefähr 90 Prozent
00:05:23: zu reduzieren. Wir haben aber dann auch ganz schnell gemerkt, dass wir wesentlich mehr machen
00:05:28: können, als Papier zu reduzieren, gerade aus der Tee heraus. Bin da quasi am digitalen Arbeitsplatz
00:05:33: auch tätig gewesen, auch immer noch dem zugeordnet. Und dann gab es eine Bottenappen-Initiative,
00:05:38: tatsächlich auch vom CIO her, wo es darum ging, wie können wir uns als IT zukunftsfähig aufstellen.
00:05:45: Und in dem Zusammenhang haben wir dann gemerkt, Nachrichtigkeit könnte ein Thema sein, haben
00:05:49: das damit reingenommen. Das ist dann so, dass wir da, ich glaube, drei bis sechs Monate als
00:05:56: Spotlight-Team unterwegs waren und erst mal das Thema ergründet haben, zusammen versucht
00:06:01: haben zu verstehen, was heißt Nachrichtigkeit im Kontext IT, was können wir aus der IT heraus
00:06:06: machen, was können wir aber auch selber in der IT tun. Und waren da tatsächlich, und das
00:06:11: war das schöne, zehn Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten IT, die von sich aus gesagt
00:06:15: haben, das Thema ist mir wichtig, ich möchte mich da gerne mit einarbeiten und wir wollen
00:06:19: es zusammen analysieren und ergründen. Am nächsten Schritt haben wir dann gemerkt, ich glaube,
00:06:25: waren tatsächlich sechs Monate, das Thema ist wichtig für die IT und wir können aus der IT
00:06:29: heraus auch was tun, für den Konzern, für die Gesellschaft. Und sind dann in ein gelte Team
00:06:34: quasi überführt worden, was heißt, wir können das Thema erst mal weitertreiben. haben dann
00:06:39: das ein oder andere umgesetzt. Und was wir da gemacht haben, sind verschiedene Beispiele
00:06:43: vielleicht mal kurz genannt. Wir haben eine nachhaltige Suchmaschine im Konzern eingeführt.
00:06:47: Wir haben eine Nachhaltigkeitsliga gegründet, so eine Art Comicfiguren, die dir helfen, digitalen
00:06:51: Arbeitsplatz und im digitalen Arbeiten nachhaltig unterwegs zu sein und auch um bisschen geholfen
00:06:56: haben, Awareness und Story hinter das Ganze zu bringen. Wir haben einen Pilot gefahren
00:07:01: in der Ausschreibung, wo es um Server ging, da mal geschaut, dass können wir für Kriterien
00:07:04: reinbringen. haben eine App entwickelt, unter anderem hat der Janis Wahl, der dürfte euch
00:07:09: bekannt sein, da auch mit unterstützt, weil in der App quasi für eine NGO was erspielt
00:07:14: werden konnte und auch wieder Awareness mit unserem Nachhaltigkeitsbereich zusammen in
00:07:18: Gesamtkonzernen gebracht. Papierlos weiterhin ein Thema. dann wurde es auch tatsächlich
00:07:23: noch mal richtig technisch im Rechenzentrum geschaut, gab es ein Effizienzprojekt, wie
00:07:28: wir da unterstützen können und konnten das eine oder andere da bewegen. Refurbishment war auch
00:07:32: ein Thema, hatten wir mit einem Regen... regionalen Anbieter quasi was in die Richtung machen können,
00:07:39: was super bei den Mitarbeitenden ankam, Hardware zu kaufen, die schon mal genutzt wurde. Und
00:07:45: das Schöne ist, die war quasi noch inklusiv aufbereitet. Dementsprechend wurden Interlegionen
00:07:49: inklusive Arbeitsplätze geschaffen, beziehungsweise macht das der Anbieter quasi grundsätzlich
00:07:55: so. Ja, und dann haben wir aber relativ schnell gemerkt, das ist ganz gut, wenn wir das so
00:07:59: nebenbei machen können, ist aber auch relativ viel, was an Anforderungen dazu kommt. gab
00:08:04: Bei der Freiheit Stärkungsgesetz, Energieeffizienzgesetz, Lieferketten-Sorgforschlichtengesetz waren
00:08:10: Gesetze, dann auch bis zur IT eigentlich durchgetrunken sind, wo wir dann gemerkt haben, wir sollten
00:08:15: es auch in die Linie bringen. Und das Schöne war, wir haben dann diesen März, diesen Jahres,
00:08:20: das Commitment vom Führungskreis bekommen, die auch hinter dem Thema stehen und konnten das
00:08:25: quasi jetzt ins Competence Center überführen. Und Competence Center selber heißt, wir sind
00:08:30: jetzt drei Personen, die sich hundertprozentig in der IT damit beschäftigen dürfen. haben
00:08:34: außenrum noch mal einen Kern von zehn SMEs, nennen wir das, also Subject Matter Experts,
00:08:39: die in unseren einzelnen IT-Bereichen quasi wie unser Sprachrohr sind, beziehungsweise
00:08:43: auch das, was in den Bereichen passiert, zu uns ins Competence Sender zurückbringen. Und
00:08:48: in dem Zusammenhang ist ja unser Ziel, die Nachrichtigkeitsagenda, die wir als MBW haben, wofür zehn Maßnahmen
00:08:54: drunter fallen, noch mehr mit der IT zusammenzubringen und zu schauen, wie können wir und wo können
00:08:59: wir da als IT unterstützen und den Konzernen voranbringen. Und unsere Rolle wie sie definiert
00:09:04: ist und wie wir sie jetzt auch immer mehr ausarbeiten und ausleben, man ja auch sagen. So eine Art
00:09:08: Inkubator, also beraten, koordinieren, teilweise umsetzend, ist aber schon das Ziel, bewusst
00:09:15: indikativ quasi zu sein und die Themen schon dahin zu bringen, wo sie in der IT umgesetzt
00:09:21: werden können und sollten. Das ist nicht halt wir als Competence Center machen alles, was
00:09:25: Nachhaltigkeit ist, sondern es sollen umdenken bzw. weiterdenken in der IT stattfinden. Und
00:09:30: wenn ihr wollt, könnte ich noch kurz was zu ein paar Projekten sagen. die wir so machen?
00:09:34: Ich will dich jetzt erstmal loben. was für eine vorbildliche Governance, oder Marke? Also,
00:09:41: ich finde, ich weiß, wo wir telefoniert haben, ich glaube, das war im Mai, da hast du mir
00:09:46: diese ganzen Folien präsentiert und ich war wirklich so, oh Gott, wenn ich das bei anderen
00:09:51: Kunden hätte, diese Klarheit darüber, was es braucht, um wirklich in den einzelnen Bereichen
00:09:57: Wirkungen zu entfalten und genau wie du sagst, in Handabdruckthemen, Fußabdruckthemen. Herzabdruckthemen,
00:10:03: das so zu denken. Und diese Struktur, wie ihr sie wirklich jetzt geschaffen habt, was ja
00:10:11: auch nicht über Nacht passiert ist, sondern wir haben ja auch schon vor zwei Jahren darüber
00:10:15: gesprochen, dass du eigentlich sagst, das muss sich irgendwie bündeln, das braucht ein richtiges
00:10:19: Sponsorship und Co. Das finde ich so toll, weshalb wir auch gesagt haben, du musst halt jetzt
00:10:26: so, das muss ein mal andere Unternehmen hören, wie das halt auch laufen kann. Das wollte
00:10:31: ich einmal hier reingrinchen. Das ist schön, man muss aber auch sagen, dass wir eben diese
00:10:36: drei Jahre vorher tatsächlich auch viel Learning hatten und dadurch jetzt... Also wir sind auch
00:10:41: ganz viele Netzwerke unterwegs gewesen. Wir versuchen mit anderen Unternehmen zu sprechen.
00:10:44: Wir versuchen bei uns im Konzern, man weiß ja auch nicht alles, was der Konzern macht, da
00:10:47: zu sprechen. Nachhaltigkeitsbereich selber, Verknüpfung ist super wichtig. Die helfen uns
00:10:52: an ganz vielen Stellen. Wenn wir das nicht gemacht hätten und nicht gelernt hätten in den letzten
00:10:56: drei Jahren, hätten wir glaube ich jetzt auch nicht so klar dann starten können. Also das
00:11:00: ist auf jeden Fall Learning, was ich glaube ich mitgeben kann. Das was man so lernt, die
00:11:04: letzten Lerner auch mit einfließen zu lassen. Ja total, gerade wenn man wieder dann schaut,
00:11:09: wie bei dir schon im Bereich die Bandbreite an Themen ist. Also das heißt, das Nachhaltigkeitsziel
00:11:15: im Konzern, das fächert es ja noch weiter auf. Also da sieht man ja auch einfach wie wie
00:11:20: viel dieses Thema Nachhaltigkeit ja auch triggert in so einem Unternehmen und an wie vielen Stellen
00:11:24: man auch was machen kann. Und wie es dann eben richtig aufsetzt, es muss eigentlich wieder
00:11:29: in die Belegschaft, in die Mitarbeitenschaft rein. Und das ist auch so, also das muss man
00:11:34: tatsächlich sagen. Wir gehen jetzt nochmal durch die IT durch. Also da sind wir gerade mitten
00:11:38: dabei. Wir haben zehn verschiedene IT-Bereiche und man muss sagen, wir wissen jetzt immer
00:11:43: noch nicht genau, was natürlich überall in der IT passiert. Da passieren immer neue Projekte.
00:11:48: Jetzt haben wir gesagt, wir gehen bewusst mit dem Workshop nochmal durch unsere IT durch
00:11:53: und sammeln mal den Status-Code zusammen und schauen dann, wo stehen wir denn und was sollten
00:11:58: wir priorisieren und was zahlt am besten auf unsere Einrichtungsagenten ein als Konzern?
00:12:03: Ich weiß, das beschäftigt auch viele Kunden und sicherlich auch Unternehmen an sich. Deswegen
00:12:07: würde ich gerne auf einen Baustein nochmal mit dir eingehen wollen und zwar das Thema internes
00:12:13: Beschaffungstool. Du hast das schon bisschen angerissen. A. Wie seid ihr überhaupt darauf
00:12:18: gekommen, dass das so ein wichtiger Hebel sein kann? Und B. Wie habt ihr euch dem Projekt
00:12:23: dann auch gewidmet? Wie sind wir darauf gekommen? glaube vielleicht gibt es da vielleicht ein
00:12:28: Sichtweis. Aber es ist auch so, dass oft von außen gesagt wird, naja, ihr seid ein Energiekonzern.
00:12:33: IT ist ja wirklich klein bei euch. Was habt ihr denn da? Wo wir natürlich da auch ab und
00:12:38: zu mal überlegen müssen, welche Argumente haben wir denn da, die uns helfen, die Sachen, die
00:12:42: wir machen können, dann eben auch umzusetzen. Und da ganz schnell klar, aus der IT heraus
00:12:47: können wir ganz viel Richtung Lieferkette und Partnerschaften machen. In dem Zusammenhang
00:12:51: war dann auch relativ schnell klar, weil ich hatte es ja zum Beginn gesagt, ich bin auch
00:12:55: am digitalen Arbeitsplatz da quasi tätig und da dazu gehört unter anderem eben dieses Beschaffungstool,
00:13:03: was wir da als Produkt eben haben. Und in dem Zusammenhang war es dann so, dass wir tatsächlich
00:13:08: schon ein, zwei kleine Piloten hatten. Ich hatte den Nachhaltigkeits-Lieger angesprochen. die
00:13:14: wir da schon mal ein bisschen einschließen lassen haben und wir hatten auch einen Prozess im
00:13:19: Zusammenhang mit Papierlos Richtung Bestellprozess da schon mal angepasst und haben dann gemerkt,
00:13:24: da kann man eigentlich mehr machen und da sind wir dann sehr schnell auf euch gekommen, weil
00:13:28: ihr uns auch schon bei dem Thema Papierlos unterstützt habt und ihr da auch quasi als Expertinnen
00:13:34: und Experten in Richtung Shop-Systeme sehr viel habt, was ihr unterstützen könnt und in dem
00:13:40: Zusammenhang sind wir dann dazu gekommen, dass wir Richtung Beschaffungstour doch mehr machen
00:13:46: können, haben das dann quasi auch mit dem PO abgestimmt und was vielleicht noch interessant
00:13:51: ist, die Perspektive, dass es was ist, was alle Mitarbeitende irgendwie nutzen und damit du
00:13:57: quasi eine schöne Quelle von Awareness hast, wo alle mitarbeiten und wir eben auch Wissen
00:14:01: quasi verteilen können, reinbringen können. Cool. Ich war ja mit auf dem Projekt und bevor
00:14:06: wir vielleicht nochmal ganz kurz darüber sprechen, würde mich tatsächlich nochmal interessieren,
00:14:11: das Papierlos-Projekt, das du ja auch mit Kollegen von mir durchgeführt hast. Was war denn da
00:14:18: eigentlich das Ziel und seid ihr da auf guten Wege? Was sind so die Herausforderungen? Wie
00:14:25: ist da so der Status quo? Also da sind wir tatsächlich jetzt schon, wir sagen mal, ist bisschen unser
00:14:29: Dauerbrenner. Da sind wir wirklich schon lange unterwegs. Seit 2020 ist eigentlich schon unser
00:14:33: erstes Projekt gewesen und da gab es ganz viele Herausforderungen. Also gerade wir als MBW
00:14:40: sind ja auch viel mit Gemeinden, mit anderen Partnern unterwegs, an Städten und so weiter,
00:14:45: wo einfach auch noch viel Papier, das weiß man auch, von den Medien anfällt, wo wir dann schauen
00:14:49: müssen, was können wir denn bewegen, wo können wir Einfluss nehmen, wo nicht. Natürlich erstmal
00:14:53: selber bei uns gucken, da unter anderem war auch das Thema, wo fällt Papier an, ob bei
00:14:59: Mitarbeitenden und dann haben wir eben geschaut, was können wir aus dem digitalen Arbeitsplatz
00:15:05: heraus tun und haben da auch über Geräteduktion, Dichto, Drucker zum Beispiel nachgedacht haben,
00:15:10: das auch gemacht haben. Wir teilweise auch spenden können an zum Beispiel Schuhe, die es dann
00:15:14: vielleicht noch notwendig haben, weil da eben auch Papierprozesse stattfinden und bei uns
00:15:19: das vielleicht ein bisschen digitaler ist und wir das dann vermeiden können. Dann haben wir
00:15:22: so Themen, wir teilweise Kalender, dann denkt man erstmal nicht, dass das irgendwie ein emotionales
00:15:28: Thema ist, kann aber doch ein ganz, ganz schnell ein emotionales Thema werden, wenn wir auch
00:15:31: einmal keine Kalender mehr anbieten für Marketingzwecke oder ähnliches. Und sowas konnten wir aber
00:15:36: mittlerweile dann auch durchsetzen durch viel Awareness, durch Alternativen, genutzt werden,
00:15:42: Unterschriften. Also wir haben Kolleginnen und Kollegen, die mit e-Signature viel unterwegs
00:15:46: sind und das immer auch im Konzern gebracht haben, die uns da wahnsinnig helfen auch einfach
00:15:51: zu digitalisieren und am Ende, man muss halt dann immer versuchen die Sprache zu sprechen
00:15:56: der anderen eben zu schauen, wie können wir ihnen das Leben auch einfacher machen, dass
00:15:59: wir ihn nicht einfach wegnehmen, sondern Am Ende haben Sie vielleicht eine Zeitersparnis
00:16:03: oder sind in State of the Art Prozessen unterwegs, was vorher nicht war, was nach außen auch eine
00:16:08: schöne Wirkung entscheiden kann. Ach, da schreist du uns aus dem Herz. Wie sind die unterwegs?
00:16:13: Noch eine Frage. Wir haben 90 Prozent angestrebt und sind jetzt aktuell, wenn es so weitergeht,
00:16:20: immerhin bei 82, 83 Prozent, was wir schaffen werden. Ehrlich gesagt ziemlich gut aus. Die
00:16:26: 90 Prozent werden wir wohl nicht ganz schaffen. Das hängt aber tatsächlich oft auch an rechtlichen
00:16:30: Vorschriften, wir haben, wo wir dann einfach drucken müssen. Aber wir sind weiter dran.
00:16:35: Alleine, dass du die Zahl sagen kannst, ist schon wirklich bewundernswert, weil vieles
00:16:40: wird ja gar nicht gemessen. Du hast ja auch gesagt, ihr hattet jetzt drei Jahre auch so
00:16:45: bisschen Lärm, Erfahrungen, die ihr sammeln durftet. Was würdest du denn sagen, was waren
00:16:49: so die Stolpersteine oder die größten Herausforderungen, die dir auf dem Weg begegnet sind? Also einmal
00:16:56: das, was ich gerade schon so bisschen angesprochen habe, was wir gerade in letzten Monaten noch
00:17:00: mal sehr gemerkt haben, ist so, dass man versuchen muss, die Sprache zu sprechen derjenigen, mit
00:17:06: denen man zusammenarbeiten möchte oder eben teilweise auch muss, um Themen umzusetzen.
00:17:09: Also es bringt uns nichts, wenn wir in den Raum reinkommen und sagen, wir machen jetzt Nachhaltigkeit.
00:17:14: Da kann es ganz oft passieren, dass sich alle umdrehen. sondern dass wir versuchen zu verstehen,
00:17:20: wie hilft denn das denjenigen, mit dem wir das zusammen machen müssen oder wollen oder können.
00:17:25: Seien es jetzt Reportationsgründe, ist es jetzt irgendwie eine Gesetzeskompromietät, sind es
00:17:29: oft Kosten, die wir einsparen können oder Effizienzgründe. Wir versuchen das quasi einheitlich zu machen
00:17:35: und in dem Zusammenhang sind wir jetzt gerade auch im Projekt dran, was somit das Wichtigste
00:17:39: ist aktuell. Wir nennen das FynnOps to GreenOps. wo es darum geht, das, was wir in Zahlen haben,
00:17:45: der IT, nochmal wiederzuspiegeln in quasi CO2-Werte, um da einfach eine Transparenz zu schaffen
00:17:51: und Awareness zu schaffen und auch die Hebel überhaupt zu erkennen, die wir so haben und
00:17:57: die wir als IT umsetzen können. Ja, und das finde ich wichtig. Das ist, glaube ich, eins
00:18:02: der größten Learnings, die wir so haben. Und gerade in den Zeiten aktuell, glaube ich, ganz,
00:18:06: ganz wichtig. Das klingt nach einem sehr spannenden Projekt. Ich würde gerne nochmal zu unserem
00:18:10: Projekt zurück hüpfen wollen, denn das war auch ganz spannend. genau, Maike hat das ja schon
00:18:16: so bisschen angeteasert. Es ging darum, dass ihr identifiziert habt, dass dieses eine Beschaffungstool
00:18:24: bei der MWW ein Hebel sein kann für mehr Nachhaltigkeit, vor allem mehr Nachhaltigkeit in der Belegschaft,
00:18:29: dass sie einfach nachhaltigere Entscheidungen treffen in der Auswahl ihrer Arbeitsmitte
00:18:36: jetzt beispielsweise wie Laptops oder Headsets oder Tastaturen. Und wir haben uns ja dann
00:18:42: gemeinsam einmal diesen gesamten Bestellprozess angeschaut, die dahinterstehende UX und dann
00:18:49: überlegt, an welchen Punkten in dieser UX kann die Mitarbeiterin der Mitarbeiter eigentlich
00:18:55: eine nachhaltigere Entscheidung treffen auf Basis von vielleicht mehr Informationen, grafischer
00:19:01: Darstellung und Co. Und genau, mich würde eigentlich noch zu diesem Projekt interessieren, wie ist
00:19:09: die Resonanz? Ich weiß, es wurde noch nicht eingeführt, aber du hast es ja schon vorgestellt
00:19:15: an der einen oder anderen Stelle, wie kommt es an? Und was ist so dein Gefühl damit? Also
00:19:21: wie ist der Plan, wie geht es in die Zukunft und was gibt es Neues eigentlich? Wir haben
00:19:26: nämlich auch so viel darüber gesprochen. Das Gefühl ist jeden Fall sehr gut, muss ich sagen.
00:19:31: Man kann das vielleicht nochmal hervorheben, weil es ist eine Möglichkeit für uns in beide
00:19:35: Richtungen zu gehen. Einmal Richtung Belegschaft, das haben wir Alex viel immer besprochen, dass
00:19:40: wir da Awareness schaffen können. Auf der anderen Seite ist das auch ein genialer Anstoß Richtung
00:19:44: direkten Einkauf, weil das, was so ein Beschaffungstool drin ist, kommt ja irgendwo her, kommt am Ende
00:19:49: aus dem Einkauf und das hilft uns quasi auch in diese Richtung des Prozesses weiterzugehen.
00:19:54: Also das ist echt ein super Angriffspunkt, den wir da gefunden haben. Vielleicht auch noch
00:19:58: kurz, weil vorhin nochmal Michael dort Richtung Sträubersteine auch gefragt, da hatten wir
00:20:03: das ein oder andere, was wir da schön überwinden konnten. Wir haben zum Beispiel gemerkt, Beschaffungstool
00:20:08: ist nicht wirklich unbedingt mit E-Commerce Shop zu vergleichen. Alex, ihr uns total geholfen
00:20:13: auch, dass wir das dann auch entsprechend aufsetzen können, entsprechend wir eine interne Kundschaft
00:20:19: haben und nicht unbedingt mit Marketing nach außen gehen und Produkte werden und die Produkte.
00:20:23: die kommen da nicht irgendwie rein, weil wir jetzt da mit einem Umsatz machen wollen oder
00:20:28: erreichen wollen, sondern eben bei Service Manager das über einen Prozess da einsteuern, weil
00:20:33: es notwendig ist. Entsprechend hängen da Prozesse dran, die wir da abstimmen müssen, wo ihr uns
00:20:37: auch geholfen habt, das ja zu berücksichtigen. Und das Schöne ist, dass wir dadurch mit unserem
00:20:42: PO auf einem super Weg sind, würde ich sagen, und auch in einem super Austausch jetzt sind,
00:20:48: der das quasi verantwortet, das Beschaffungstool und mit ihm jetzt einfach gesagt haben, Ja,
00:20:53: lasst mal zusammen starten, hat er auch gesagt. Er fand das gut, was wir vorgestellt haben.
00:20:58: Und da einfach mit Low Hanging Shoots mal anfangen. Ist auch immer ein bisschen die Herausforderung.
00:21:02: Wir haben gewisse Sprints, vorgegeben sind, wo das auch reinpassen muss, entsprechend klein
00:21:06: geschnitten werden muss. Und genau das machen wir jetzt als nächstes und werden schauen,
00:21:10: wie kriegen wir jetzt Hinweise auf die Startpage schon mal. Also um da quasi Nachhaltigkeit
00:21:16: und Awareness auch zu schaffen. erste Pilotprodukte auswählen. Haben wir ja mit euch schon gemacht.
00:21:21: Das wird mir jetzt auch umsetzen demnächst. Und dann war es noch genau, dass wir jetzt
00:21:27: auch Wissen dazu verlinken in den einzelnen Produkten, im Tool selber, wo man eben nochmal
00:21:32: auf externes Wissen zugreifen kann, was dann denen dieses Nutzen zur Verfügung steht. So
00:21:37: ist der Stand gerade. Na ja, cool. Ich würde mal, weil du jetzt auch viel erzählst und das
00:21:41: ist ja immer wieder auch agile. Sachen erwähnt, da von Gillen gesprochen, von Sprints, von
00:21:47: POs, Product Ownern. Das muss ich ja zugeben, fand ich eigentlich von Minute eins, in der
00:21:53: wir irgendwie auch mit der NBW zusammengearbeitet haben, krass, auch wie konsequent ihr sozusagen
00:21:58: diese agilen Arbeitsmethoden komplett ja auch in der IT umsetzt. Kannst du da vielleicht
00:22:05: auch noch mal ein, zwei Sätze verlieren. Also in meiner Welt würde ich davon ausgehen, dass
00:22:08: das dem Thema eigentlich auch hilft, weil wie du sagst, man kann eigentlich sich mal in so
00:22:12: einen Sprint planning, mal mit reinklinken und mal was adressieren und auch schnell entscheiden,
00:22:17: gehen wir weiter oder nicht. Also ist das was, was auch eurem Competence Center hilft und
00:22:23: seid ihr auch in der selben Logik unterwegs? Also geht ihr auch mit Sprints, wie ihr euch
00:22:27: organisiert? Tatsächlich ist das bei uns ein bisschen ein Zwischensystem, weil wir haben
00:22:32: das in Sprints gemacht ganz am Anfang als Initiative und haben da gemerkt, dadurch, dass wir quasi
00:22:38: versuchen, die ganze IT abzudecken, alle Anforderungen und da in der IT ab und zu unterschiedliche
00:22:43: Vorgehensweisen sind, haben wir so eine Mischung auf Sprints und Kanban tatsächlich gerade,
00:22:49: weil wir dann teilweise eine Verantwortung haben, die wir umsetzen wollen, die dann nicht so
00:22:53: schnell gehen, wie unsere Sprints dauern würden. Wir haben es dann immer kleiner geschnitten,
00:22:57: haben dann gemerkt, okay, lass das mal so eine Zwischenlösung aus Kanban und Sprints machen
00:23:03: und das funktioniert sehr gut tatsächlich und insgesamt das Agile funktioniert sehr gut.
00:23:08: Weil es uns eben auch hilft, immer wieder zu überdenken, sind wir noch auf dem richtigen
00:23:11: Weg? Ist das iterativ richtig, was wir uns vorgenommen haben? Und von außen immer wieder neue Anforderungen
00:23:18: kommen. Also auch, wenn ich überlege, wo wir gestartet sind, wie sah so die allgemeine Stimmung
00:23:24: wahr, auch in der Wirtschaft, in der Gesellschaft? War wesentlich anders, als wir sie gerade haben.
00:23:29: Und entsprechend ist es so, dass wir jetzt teilweise uns natürlich auch Argumente schaffen müssen,
00:23:33: ob es Gesetze sind, ob es Budget sind, was ich vorhin schon mal kurz erwähnt hatte. Und da
00:23:37: hilft uns natürlich immer wieder das iterative, weil wir nicht von Anfang an wissen, genauso
00:23:40: wird es sein, sondern in die Richtung soll es gehen und wir dann quasi diese neuen Anforderungen
00:23:46: aus Netzwerk, aus Arbeit mit euch, Partnerschaften, aus der Arbeit im Konzern dann wieder einfließen
00:23:51: lassen können. Hilft uns ungemein. Ist allerdings so, dass man jetzt nicht sagen kann, dass wir
00:23:57: richtig Sprints machen, sondern es ist eine Mischung. Aber das hilft total. Ja, total spannend.
00:24:02: Danke. Ich fand auch. Ja, deine Info zu dieser Sprache, wahnsinnig logisch und kann das nur
00:24:09: unterstützen, dass man immer sich wieder anschaut, mit wem spricht man eigentlich und was hat
00:24:16: sie oder er für Bedürfnisse und vielleicht auch Ziele und das zahlt ja auch auf genau das Thema
00:24:21: ein. Es ist besser, das mit Sprints zu tun oder mit einer anderen Methodik daran zu gehen.
00:24:26: Also geht für mich Hand in Hand. Ich will jetzt gerne einmal nochmal über das Wort des Jahres
00:24:33: oder die Abkürzung des Jahres sprechen und zwar KI und die Schnittstelle zur Nachhaltigkeit.
00:24:41: Und mich würde interessieren, wie ist das eigentlich bei euch? Betrifft euch das im Competence Center?
00:24:47: Was ihr es nutzt, ist ja klar wahrscheinlich, aber gibt es Projekte schon rund um KI? Seid
00:24:53: ihr da mit den Kolleginnen im Austausch auch, was vielleicht die Schlagseiten der KI angehen?
00:24:59: Das wäre ja nochmal spannend. erfahren. Ja, gern. Also bei uns ist es, also wundert euch
00:25:05: glaube ich nicht, genauso ein großes Thema wie bei allen anderen gerade wahrscheinlich ist
00:25:09: auch ein Top-Thema bei uns in der IT tatsächlich. Das Schöne ist, wie es uns als Kompetenzsender
00:25:16: nachhaltig IT gibt, gibt es eben auch einen Kompetenzsender AI bei uns und das ist gut,
00:25:21: weil die sich schon eine Weile mit dem Thema beschäftigen. Und ich hatte vorhin kurz erwähnt,
00:25:25: dass wir versuchen, diesen integrativen Ansatz zu fahren. In dem Zusammenhang hat sich auch
00:25:30: eine Gruppe herausgebildet, die sich Responsible AI nennt und sich dem ganzen Thema widmet.
00:25:36: Und mit denen sind wir im Austausch tatsächlich. Also können da schon auf einiges aufbauen,
00:25:42: was sie bisher schon analysiert haben, was sie auch für Erwartungen in den Konzernen mit reinbringen,
00:25:48: wie man mit AI umgeht und es entsprechend auch in die Mitarbeiterbelegschaften. quasi mit
00:25:53: reinbringen. Das ist total gut, weil wir dann einfach an den Hand gehen und das versuchen
00:25:57: wir jetzt nach und nach zu vertiefen. Das heißt, wir müssen da nicht das Rad neu erfinden. Allerdings
00:26:01: ist es schon so, dass das Spannungsfeld uns auch sehr bewusst ist, wir da auch immer wieder
00:26:06: kritisch drauf schauen. Wo macht es denn Sinn AI einzusetzen, wo vielleicht auch weniger?
00:26:12: Und wir merken auch, dass da immer wieder Fragen aus der Belegschaft kommen, die wir versuchen
00:26:17: müssen zu beantworten und auch in Zukunft schauen müssen, wie gehen wir damit um, auch mit der
00:26:21: kritischen Seite. Ja und in dem Zusammenhang vielleicht noch ein paar Beispiele, wo wir
00:26:26: es tatsächlich auch nutzen und vielleicht auch eine Schnittmenge, also ganz ganz viele Beispiele,
00:26:30: Schnittmenge noch mal zur operativen Nachhaltigkeit hat, ist so, dass wir den Geschäftsbericht
00:26:35: damit unter anderem auch mit erstellen, also da unterstützt die KI auf jeden Fall. Dann
00:26:41: als NBW ist es auch so, dass wir Windprognosen da durch künstliche Intelligenz auch Unterstützung
00:26:46: bekommen, das Verteilnetz, was wir sowohl. Richtung Strom auch Gas haben. Da hilft die
00:26:52: KI auch, das Ganze effizient zu gestalten im Betrieb. Und dann haben wir auch teilweise
00:26:56: interessante Projekte, wie, da denkt man teilweise gar nicht dran, wir haben ja bestimmte Trassen,
00:27:00: genutzt werden müssen, um Strom und ähnliches von A nach B zu bringen. Und da gibt es auch
00:27:04: Vegetationen, die da berücksichtigt werden müssen. Und da fahren zum Beispiel auch Analysen und
00:27:10: es wird über KI dann eben auch über Vorkasse und ähnliches gestoppt. Also da gibt es viele
00:27:15: kleine Projekte bei uns, wo KI auch unterstützt und aber eben mittlerweile auch schon sehr
00:27:20: große Projekte. Ja, cool. Hier sieht man ja auch wieder die Spannbreite am Ende. Ich finde
00:27:26: das ist eh ein spannendes Feld auch in der Diskussion, weil es geht ja nicht mehr weg und man muss
00:27:31: jetzt irgendwie gucken, wie kann man es nutzen und Prozesse auch effizienter zu gestalten.
00:27:37: Viele Babyboomer, die in Rente gehen und so weiter und so fort. und auf der anderen Seite
00:27:42: natürlich diese hohe Last in den Rechenzentren trotzdem hinterlässt. Warum nicht eine einfache
00:27:47: Suchabfrage im nachhaltigen Browser und nicht ChatGDPT oder Co-Pilot fragen, was das allein
00:27:54: schon für einen Unterschied macht. Das ist, glaube ich, auch wieder total relevant, einfach
00:27:58: darüber auch aufzuklären, weil geht ja nicht mehr weg. Genau wie du sagst, Maike. Also das
00:28:04: ist, glaube ich, auch das, was wir so jetzt immer mehr merken, ist also Schulungen. Also
00:28:09: die, die es nutzen und die es nutzen sollten und müssen schulen, wann wird es sinnvoll,
00:28:14: dass wir es nutzen und wann vielleicht auch wirklich nicht, wann sollte man es vermeiden,
00:28:18: ist auch genau das, was wir gerade an Erfahrung machen. Genau. Du hast jetzt immer wieder auch
00:28:23: andere erwähnt, Shoutouts gemacht, hast ja auch erzählt, du bist viel im Austausch mit anderen.
00:28:29: Würdest du denn sagen, es gibt so bei dir eine Go-To-Person oder auch jemanden, den wir jetzt
00:28:35: unbedingt als nächstes noch mit Podcast einladen sollen, weil du mit der Person auch reigen
00:28:39: Austausch hast, das inspiriert dich da jemand nochmal total. Hast du da irgendwie nochmal
00:28:44: für uns ein bisschen Insights? Hab ich. Darf ich denn auch mehr deinen Namen nennen? Unbedingt.
00:28:50: Ihr müsst euch das dann aussuchen, genau. Also es ist tatsächlich so. Es gibt ein paar Namen,
00:28:56: die uns unheimlich immer wieder helfen, um voranzukommen bei unseren Themen und aber auch um so bisschen
00:29:01: abzugleichen. Wie machten ihr das? Wie machen wir das? Zum einen Richtung Green IT ist es
00:29:06: der Christian Brauer, der ist bei ZF Friedrich Haken, mit dem sind wir viel im Austausch.
00:29:10: Das hilft total viel. Dann die Lorrie Savel bei Airbus, die kennt ihr glaube ich auch ganz
00:29:15: gut. Da sind wir auch viel im Austausch, lernen auch immer mal wieder viel von ihr, auch von
00:29:20: ihren Erfahrungen, die sie gemacht haben. Der Aideen Mir Mohammadi, ist von der CO2-Challenge,
00:29:26: er uns ins Leben gerufen, ist ein bisschen auch unser Mentor quasi beim Cyberforum und hilft
00:29:31: uns da auch immer wieder mit anderen in Austausch zu bleiben, aber auch gerade Richtung wirklicher
00:29:36: Green IT, Green Coding. Was kann man da so machen? Und der Chris Schmidt auf jeden Fall noch,
00:29:43: digitale Barrierefreiheit macht er ganz viel. Die haben ein Unternehmen gegründet, wo es
00:29:49: quasi genau um ein Tool dazu geht. Und sie unterstützen uns da auch quasi Richtung inklusive Themen
00:29:56: und mal wieder im Austausch. Ja, und helfen uns da weiter, wenn es da um Gesetzeslagen
00:30:00: ähnlich geht, wie wir da besser werden können. Und ich habe wahrscheinlich einen Namen vergessen,
00:30:04: aber das sind also die... Da kommen so wie denn da Anrufe dann jetzt die Tage auf dich zu.
00:30:10: Sie schmuchen nicht, verzeih es mir bitte. Ich glaube, wir haben wieder einen Sack voll potenziell
00:30:16: neuer Gäste auf jeden Fall. Vielen lieben Dank dafür. Ich wollte gerade sagen, und da kommt
00:30:20: mir so ein Schmuck. hoch in den Kopf, den höre ich eigentlich immer nur, wenn man über Elternschaft
00:30:25: und Kinder spricht. es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Und irgendwie musste
00:30:31: ich gerade, ich dich das sagen hörte, dran denken, es braucht ein ganzes Dorf, um eine Nachhaltigkeitsabteilung
00:30:38: aufzubauen oder in deinem Fall ein Kompetenzzentrum in einem Konzern, was ja vergleichbar ist mit
00:30:45: einer Nachhaltigkeitsabteilung in einem kleineren Unternehmen, wie ich finde. Das ist auf jeden
00:30:50: Fall noch mal so mein Learning. Also es war mir bewusst, dass es sehr viel braucht, aber
00:30:54: du bist ja eigentlich so, wie das jetzt auch klingt, so ein achtarmiger Achthörer, der
00:31:02: sowohl intern und auch extern wirklich viel spricht und sich Informationen reinholt und
00:31:08: Sachen abwägt und genau überlegt und diskutiert. das ist mein Learning aus dieser Aufnahme,
00:31:15: wie wichtig dieser Austausch eigentlich ist. Und das ist aber auch meine Frage. Wenn du,
00:31:21: ich glaube Michael Niedsanger, soll man Appell, wenn du noch einen Appell an deine Zuhörerinnen
00:31:27: hast, dann kannst du denen auch heute nochmal hier loswerden. Also was sollen unsere Hörerinnen
00:31:33: heute mitgenommen haben? Also einmal, was ich noch ergänzen muss, ist, dass das nicht alleine
00:31:38: geht. Also das geht nur mit einem guten Team, mit einem guten Netzwerk. Das muss ich echt
00:31:42: sagen und das habe ich an meiner Seite. Und nur dann kann man das auch quasi so umsetzen,
00:31:48: wie wir das jetzt gerade machen und weiter machen wollen. Artell geht Umwege. Ganz wichtig ist
00:31:53: es, okay, auch mal Umwege zu gehen, auch wenn man die Tür zugeht. Andere gehen auf und auf
00:31:57: dem Weg zu den anderen Türen entdeckt man oft Potenziale an, die man vorher noch nicht gedacht
00:32:01: hat. Kante zeigen ist, glaube ich, ganz wichtig auch. Das ist am Anfang vielleicht teilweise
00:32:06: auch mal schwer, wenn es mühsam wird. Aber wenn man das macht, heißt natürlich trotzdem Kompromisse
00:32:11: und so weiter einhalten. Wenn man das aber macht, das, dass man mit der Zeit Mitstreiter,
00:32:17: Mitschreiterinnen gewinnt, die das Schätzen, das man kann, gezeigt. Auf der anderen Seite
00:32:21: man eben auch weiß, auf wen kann ich mich verlassen, wer ist dazuverlässig. ja, dann vielleicht
00:32:28: noch ein schönes Zitat zum Schluss, was ich echt gut finde. Das von dem Etti Jako. Der
00:32:33: hat ganz, ganz viele dunkle Sachen erlebt, tiefsten Abgründe und bezeichnet sich selber, aber in
00:32:39: ein Buch, er geschrieben hat, als glücklichster Mensch der Welt. Und der hat gesagt, der wurde
00:32:44: mal gefragt, was ist denn ein Rat an diejenigen jungen Menschen, die quasi die Welt von morgen
00:32:49: gestalten. Und der hat gesagt, gib niemals auf, wer der erste Rat. Der zweite geht niemals
00:32:53: auf und der dritte gibt niemals auf. Wie schön. Hammer. Daeg, vielen lieben Dank für deine
00:32:59: Zeit, für die wirklich absolut interessanten Einblicke. Das ist geil, was ihr da macht.
00:33:05: Wir gucken da wirklich auch mit drauf und finden das einfach nur beeindruckend. Umso schöner,
00:33:09: dass du es hier heute teilst. Vielen Dank euch! Ja, vielen lieben Dank! Richtig toll!