CEO2-neutral

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Unsere Reise zum nachhaltigen Unternehmen

Achim, was hat es mit Verantwortungseigentum auf sich?

Achim, was hat es mit Verantwortungseigentum auf sich?

Achim Hensen ist Mitgründer der Purpose Economy. Die Organisation unterstützt Unternehmen dabei, dauerhaft unabhängig und sinnorientiert zu bleiben. Und zwar durch Verantwortungseigentum – was alles andere als einfach nur eine neue, langweilige Rechtsform ist.

Inspiration fand das Team u. a. bei großen Unternehmen, wie Bosch und Zeiss. Das Spannende bei ihnen ist: Profit bzw. Umsatz ist nach wie vor eine wichtige Kennzahl, aber eben kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck – um der Unternehmensidee zu dienen. Hinzu kommt das Prinzip der Selbstbestimmung. Und damit wären wir gleichzeitig auch beim Thema New Work.

Wir wollten von Achim wissen: Was bedeutet Verantwortungseigentum genau? Wie investorenfreundlich ist die Unternehmensform? Wie hängen Anteile und Stimmberechtigung zusammen? Welche Auswirkungen hat das im Bereich Recruiting? Was ist der Unterschied zu Bewegungen wie der GWÖ? Und wie wird das Thema in der Politik aufgenommen?

Was nehmt ihr aus dem Gespräch mit Achim mn mit? Wir freuen uns auf den Austausch: https://www.linkedin.com/showcase/ceo2-neutral/

Viel Spaß bei der 28. Folge von CEO2-neutral!
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Musik: Michael Ahlers
Scribbles: Michael Kutzia

Arne, was haben Design und Nachhaltigkeit miteinander zu tun?

Wer kennt es nicht, das Astra-Herz. Die Idee dazu hatten Arne Schultchen und das Team von design for human nature – ein strategisches Design-Studio, das Dinge entwickelt, die beständig – nachhaltig – sind.

Wie z. B. die nachhaltigste Fischkiste der Welt. Oder Büros als Belebungsräume, um auch das Arbeiten nachhaltig zu gestalten. Oder ein Supermarkt mit freundlichem Wesen. Um das zu schaffen, dringt das Team tief in die Beziehungen zwischen Menschen, Objekten, Räumen und Methoden ein. Bestehenden Bullshit einfach nur anders zu verpacken und zu sagen, das sei jetzt nachhaltig, würden die Kolleg:innen komplett ablehnen.

Wir wollten von Arne wissen: Wie arbeitet dfhn genau, was braucht es, um nachhaltiges Design zu entwickeln? Wird das Thema mehr nachgefragt? Wieso hat eine Fischkiste aus Plastik den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen? Wie lassen sich Büroräume nachhaltig gestalten? Und was hat es mit dem Supermarkt "teo" auf sich, den Kommunen zu sich einladen können?

Was nehmt ihr aus dem Gespräch mit Arne mit? Wir freuen uns auf den Austausch: https://www.linkedin.com/showcase/ceo2-neutral/

Viel Spaß bei der 27. Folge von CEO2-neutral!
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Scribbles: Michael Kutzia

Tobias, warum sollten sich auch Firmen Gedanken über Wasser machen?

Wie lässt sich mit Wasser (und Klopapier) Gutes tun? Wie viel Liter Wasser stecken in 1 Kilo Rindfleisch? Und wieso bringt es gar nicht so viel, Leitungswasser einzusparen?

Zu diesen Themen haben wir mit Tobias Rau gesprochen, seit 10 Jahren ist er Geschäftsführer bei Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. "In dem Rahmen, in dem es möglich ist, will ich meinen Teil dazu beitragen, die Welt ein bisschen besser zu machen."

Und das ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit Freude – denn Helfen soll Spaß machen. Mit der Mission "Alle für Wasser, Wasser für alle." hat sich die Organisation zum Ziel gesetzt, allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen zu schaffen. Und dass alle Leute dabei mitmachen.

Wir wollten von Tobias wissen: Was macht viva con Agua genau? Welchen Stellenwert haben Partnerschaften? Wie sind die ehrenamtlichen Helfer:innen weltweit organisiert? Was hat es mit virtuellem Wasser auf sich? Und was können Firmen im Bereich Wasser tun bzw. wie können sie Viva con Agua konkret unterstützen?

Was nehmt ihr aus dem Gespräch mit Tobias mit? Wir freuen uns auf den Austausch: https://www.linkedin.com/showcase/ceo2-neutral/

Viel Spaß bei der 26. Folge von CEO2-neutral!
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Samuel, wie werden Unternehmen plastikfrei?

Samuel Drews ist leidenschaftlicher Surfer und hat mit den Jahren selbst erlebt, wie immer mehr Plastik in den Meeren schwimmt. Als Mitgründer der Bar "Rost Dock" wollte er etwas tun – aber nicht alleine.

Kurzerhand rief er die Initiative "plastikfreie" Stadt ins Leben, um Plastik in Organisationen und Unternehmen sichtbar, messbar und vor allem vermeidbar zu machen. Das erklärte Mindestziel: 10% Einsparung des Einweg-Plastik-Verbrauchs.

Wir wollten von Samuel wissen: Was macht die Initiative genau und wie sieht das Vorgehen aus? Wer ist schon alles dabei? Was ist das Besondere an dem Konzept, bei dem auch das Netzwerken und gemeinsame Lernen im Fokus steht? Gibt es auch Kontakte in die Politik? Und wie kann man mitmachen – auch als Unternehmen außerhalb der Kernstädte?

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Viel Spaß bei der 25. Folge von CEO2-neutral!
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Katharina, wie geht gute Lobby-Arbeit?

"Es geht uns darum, den Schutz der Umwelt und den Schutz des Klimas voranzubringen und dem großen Oberziel unterstellen wir eben alles, was wir tun."

Dr. Katharina Reuter ist Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft (BNW), vormals UnternehmensGrün. 440 Mitgliedsunternehmen zählt der Verband heute, Tendenz stark steigend.

Der BNW gibt der Nachhaltigkeit eine Stimme in der Politik. Die Themen der "guten" Lobby-Arbeit werden von den Mitgliedsunternehmen vorgegeben. Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft sind ganz vorne mit dabei.

Wir wollten von Katharina wissen: Was macht der BNW genau? Welche Art von Unternehmen sind schon an Bord? Was sind die Voraussetzungen? Wie funktioniert Lobby-Arbeit, insbesondere die fürs Gute? Wie können auch wir – Unternehmen wie PHAT oder CEOs wie Nils – guten Einfluss nehmen? Und setzt man da am besten regional oder direkt auf bundespolitischer Ebene an?

Spoiler: Mitmachen kann nicht jedes Unternehmen "und das ist tatsächlich gut so." Nachhaltigkeit muss im Kerngeschäft berücksichtigt werden, hübsche CSR-Maßnahmen drumherum reichen nicht.

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Viel Spaß bei der 24. Folge von CEO2-neutral!
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Stoffel, warum gibt es die Leaders For Climate Action?

It's Time For Climate Action!

Stoffel heißt mir richtigem Namen Jan Christoph Gras, ist Managing Partner bei Berlin Ventures und Co-Founder der Leaders For Climate Action (LFCA Umweltschutz e.V.).

Ab dieser Woche, dem 19.4., startet die von den LFCA initiierte Climate Action Week, für die auch wir PHATties mit weiteren 200 zukunftsorientierten Unternehmen trommeln. Denn wenn wir alle mit kleinen Schritten anfangen, können schon 5 Minuten einen riesigen Unterschied für den Klimaschutz machen!

Und genau deshalb wollten wir mal mit Stoffel sprechen und mehr zu den LFCA erfahren, zu denen wir seit dem letzten Jahr ebenfalls gehören: Was machen die LFCA genau und wie kam es zur Gründung der Organisation? Wie kann man sich der Bewegung anschließen? Können auch Unternehmen abseits der Digitalbranche mitmachen? In welche Bereiche sind die LFCA vernetzt, z. B. Wissenschaft und Politik? Und was genau hat es mit der Kampagne auf sich?

Apropos: Wenn ihr keine Zeit verlieren und direkt etwas für den Klimaschutz tun wollt, könnt ihr hier im Rahmen der Climate Action Week mitmachen – vom Stromanbieter-Wechsel bis zur Reduktion des CO2-Fußabdruck: https://tfca.earth/de_de/phat-consulting

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Viel Spaß bei der 23. Folge von CEO2-neutral!
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Frauke, was hat Biodiversität mit Unternehmen zu tun?

Dr. Frauke Fischer hat ihre Passion im Bereich Biodiversität und Ökosystemleistungen gefunden.

Sie ist promovierte Biologin und an der Uni Würzburg sowie bei der Beratungsagentur auf! tätig. Außerdem hat sie ein Unternehmen mitbegründet, das Schokolade, Kaffee und Kakao aus Peru vertreibt. Als Autorin hat sie das sehr empfehlenswerte Buch „Was hat die Mücke je für uns getan“ geschrieben.

All ihre Unternehmungen eint das Thema Biodiversität. "Biodiversität ist mindestens genauso wichtig wie Klimaschutz, ist aber ein Thema, was in der unternehmerischen Realität noch gar nicht angekommen ist."

Wir wollten von Frauke wissen: Warum ist Biodiversität ein so zentrales Thema? Wie können Unternehmen sich dem Thema annähern? Wie kann man sich dort dem Thema annähern? Gibt es, analog zur CO2-Kompensation, eine Art Währung? Was kann man als Unternehmen konkret tun und wie können auch Mitarbeitende einbezogen werden? Und was hat das alles mit der Mücke zu tun?

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Viel Spaß bei der 22. Folge von CEO2-neutral!
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Neele, was ist die Doughnut-Ökonomie?

Achtung, die aktuelle Podcast-Folge könnte zu Heißhunger-Attacken auf Süßes führen: Dreh und Angelpunkt ist dieses Mal ein Doughnut. Nur nicht für den Bauch, sondern als Symbol für die Idee eines umweltverträglichen und sozial fortschrittlichen Lebens.

"Die Doughnut-Ökonomie schafft einen ganzheitlichen Blick, das Besondere ist dabei die Einfachheit dieses Bildes." Ausgedacht hat sich das Modell Kate Raworth, sie ist Professorin in Oxford und hat 2017 ein Buch herausgebracht, um den Doughnut auf Basis von wissenschaftlichen Grundlagen zu erklären.

"Man sieht, wie es in Deutschland grad überall aus dem Boden sprießt.", berichtete Neele van den Bongardt, Gründungsmitglied der Hamburger Doughnut-Bewegung, im Interview. Vorreiter ist Amsterdam. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 zirkulär zu sein. "Wachstum und BIP sind dort nicht mehr maßgeblich, sondern man probiert, andere Zielsetzungen zu haben."

Wir wollten von Neele wissen: Was genau ist die Doughnut-Ökonomie? Wie ist es zur Gründung der Bewegung in deutschen Städten wie Hamburg gekommen? Wer kann mitmachen und wie – Privatpersonen, Initiativen, Städte? Werden auch Unternehmen mitgedacht? Gibt es schon konkrete Beispiele? Wie hängt der Doughnut mit der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) zusammen? Und wie wird das Thema von der Politik aufgenommen?

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Viel Spaß bei der 21. Folge von CEO2-neutral!
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Mathias, wie meistern wir globale Krisen wie den Hunger?

Wir alle kennen das Gefühl, Hunger zu haben. Aber was genau bedeutet es, vom akuten oder verborgenen Hunger betroffen zu sein? Und in welchem Zusammenhang steht der Hunger mit anderen, brandaktuellen Krisen?

Um diese Fragen zu beantworten haben wir uns Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe eingeladen. Er ist dort schon seit über 20 Jahren in verschiedenen Positionen tätig und kennt die Organisation, die sich dem SDG Nr. 2 "Zero Hunger" verschrieben hat, und das Thema Entwicklungszusammenarbeit quasi wie seine Westentasche.

Wir wollten von Mathias wissen: Wie hängt die Bekämpfung des Hungers mit anderen Nachhaltigkeitszielen zusammen? Welchen Einfluss haben explizit die Klima- und ganz aktuell auch die Coronakrise? Was können Unternehmen tun, um die WHH zu unterstützen? Welche Rolle spielen dabei Partnerschaften auf Augenhöhe? Was hat es mit dem Joint Venture SPOUTS mit Viva con Agua auf sich? Und wie lebt die WHH das Thema Nachhaltigkeit intern?

Was nehmt ihr aus dem Gespräch mit Mathias mit? Wir freuen uns auf den Austausch: https://www.linkedin.com/showcase/ceo2-neutral/

Viel Spaß bei der 20. Folge von CEO2-neutral!
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Musik: Michael Ahlers
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Emissionsrechte, Zertifikate, CO2-Kompensation – Ruth klärt auf

"Einen Teil unserer Probleme können wir über den technischen Fortschritt lösen." Das war und ist der Antrieb von Ruth von Heusinger. Außerdem ist es die Verbindung der guten Wirkungsweise von Non-Profits mit dem, was die "neuen Start-ups" machen. Diese beiden Aspekte vereinen sich in ForTomorrow.

Das Unternehmen hat Klimaschutz als Ziel und ermöglicht es Menschen, über den Abschluss von Abopaketen klimaneutral zu leben. Einerseits werden mit dem Geld Bäume gepflanzt, hier vor Ort in Europa und auch in Deutschland, andererseits EU-Emissionsrechte weggekauft, um den CO2-Preis zu erhöhen und den Ausstoß insgesamt zu reduzieren.

Wir wollten von Ruth wissen: Was hat es mit den Emissionsrechten und dem Zertifikate-Handel überhaupt auf sich? Warum hat ForTomorrow diesen Weg für Privatpersonen eingeschlagen? Warum ist der regionale Fokus so wichtig? Können auch Unternehmen mit ForTomorrow kompensieren und wenn ja, wie? Was ist Ruths Appell an Firmen? Und wie sieht die eigene Nachhaltigkeitsstrategie aus?

Was nehmt ihr aus dem Gespräch mit Ruth mit? Wir freuen uns auf den Austausch: https://www.linkedin.com/showcase/ceo2-neutral/

Viel Spaß bei der 19. Folge von CEO2-neutral!
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Musik: Michael Ahlers
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