Nachhaltige IT-Bildung im Zeitalter von KI | Prof. Dr. Henning Klaffke

Shownotes

📌 Unsere Learnings aus der Folge:

  • Wer heute Juniorstellen streicht und durch KI ersetzt, spart kurzfristig, riskiert aber langfristig fehlende Fachkräfte.
  • KI ist längst im Bildungssystem angekommen und verändert, wie gelernt und geprüft wird.
  • Lehrende sind heute weniger reine Wissensvermittler, sondern Strukturgeber:innen und Lernbegleiter:innen.

🧭 Gliederung der Folge:

  • Hennings Weg zur Nachhaltigkeit (03:04)
  • Wie gelingt nachhaltige Bildung? (04:43)
  • Aufbau von Hennings Lernkonzept (08:27)
  • Wie bleibt Bildung am Puls der Zeit (12:27)
  • Über Nachhaltige Bildung in der IT-Aus- und Weiterbildung (NABIT) (14:57)
  • KI Nutzung bei Studierenden (21:31)
  • Situation für Berufseinsteiger durch KI (26:13)

Wir haben das Gespräch mit Henning am 20.03.2026 aufgenommen.


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🎧 Wem diese Folge gefallen hat, dem empfehlen wir noch die Folge mit der Hacker School.

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📞 Oder direkt bei uns in Hamburg: 040 – 226 383 100

✉️ moin@ceo2neutral.de

Der CEO2-neutral Podcast ist ein PHATes Projekt der Nachhaltigkeitsberatung PHATsustainability von PHAT CONSULTING


Viel Spaß bei der 192. Folge von CEO2-neutral!

Musik: Michael Ahlers, Scribbles: Michael Kutzia

Transkript anzeigen

00:00:19: Moin und herzlich willkommen zu unserem Podcast CO2 Neutral, dem Interview-Podcast von FET

00:00:25: Consulting. Wir begleiten Unternehmen auf ihre Reise der digitalen und nachhaltigen Transformation

00:00:30: und treffen dazu immer wieder interessante GesprächspartnerInnen, die euch und uns inspirieren und zum Nachabend

00:00:37: animieren sollen. Dann am Ende glauben wir fest daran, dass eine nachhaltige Transformation

00:00:40: nur gemeinsam gelingen kann und auch eben durch den Austausch. Und so haben wir eben diesen

00:00:45: Raum geschaffen zum Austausch mit ExpertInnen. Und ja, wir, sind wie immer Nils und ich.

00:00:51: Nils, wie geht's dir? Meike, mir geht's super. Ich gucke hier gerade aus dem Fenster, sehe

00:00:56: den blauen Himmel. Kann's kaum erwarten, halt gleich immer schön rauszugehen, mitrassen zu

00:01:01: gehen draußen. Und freue mich total. Wie geht's dir? Ja, du, ich kann mich dem anschließen.

00:01:06: Also es ist einfach toll. Die Frühlingsgefühle kommen langsam hoch. Und das macht Lust. Es

00:01:11: ist Freitag. Du, wen haben wir denn da? Ja, wir haben Henning zu Gast. Und zwar Professor

00:01:17: Dr. Henning Knafke. Du bist ja seit 2021 Professor für Angewandte Informatik an der Beruflichen

00:01:25: Hochschule Hamburg. Wir kennen uns über einen gemeinsamen Bekannten und zwar den Rainer Karcher.

00:01:33: Und da Rainer war eben auch schon mal oder zweimal bei uns. Zwei Mal. Sogar im Podcast. Und mit

00:01:40: ihm hast du auch das Projekt Nachhaltige Bildung in der Informatik, NABIT, gestartet. Dein roter

00:01:46: Fahrt ist, neben der IT, das Thema Ausbildung, das wir heute im Gespräch noch aufgreifen werden,

00:01:53: weil da haben wir uns häufiger auch schon mal an der Kaffeemaschine ausgetauscht, was das

00:01:59: jetzt auch wiederum nochmal für interessante Facetten jetzt auch in Bezug auf KI hat. Und

00:02:06: da wird uns bestimmt in nächsten 30 Minuten nicht langweilig. Was in deiner Wiese natürlich

00:02:10: noch auffällt, du bist gelernter Möbeltischler. Rufstart und ich freue mich total auf den

00:02:18: Auslauf mit dir. Henning, wie geht es dir denn überhaupt? Ja, sehr gut. Vielen, vielen Dank,

00:02:22: liebe Michael. Lieber Nils, es ist toll, dass ich heute in dem Podcast dabei sein darf und

00:02:27: mir geht es auch gut. Wir haben es gerade schon kurz vorher gesagt, das Wetter ist schön. Da

00:02:31: hat man natürlich nur positive Gefühle und insofern super geht es einem. Vor allen Dingen, wie

00:02:36: du es ja auch schon gesagt hast, ist mit dem, was jetzt auch ansteht, in Richtung Nachhaltigkeit

00:02:40: zu denken und aktiv zu werden. Darüber werden wir uns heute auch unterhalten, aber mir geht

00:02:44: es wirklich prima und ich freue mich auf den Podcast mit euch. Ja, schön, dass du dir die

00:02:49: Zeit nimmst. Wir fragen immer mal am Anfang unseren Gast, wie du denn zur Nachhaltigkeit

00:02:54: gekommen bist und das interessiert uns bei dir natürlich auch. Begleitet dich das Thema schon

00:03:00: immer? Gab es einen Aha-Moment? Erzähl uns doch mal ein bisschen was dazu. Das ist natürlich

00:03:05: kein grader Weg. Ich glaube, wir alle haben keine geraden Wege, die zu diesem Themen führen.

00:03:09: Du hast ja schon gesagt, ich habe ja eine Tischler-Ausbildung gemacht, bevor ich auch studiert habe. Und

00:03:14: durch meine Jahre, lange Jahre, die ich auch an der Technischen Universität Harburg war

00:03:19: und dort Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet habe zu diesem Thema, also nicht zum Thema

00:03:23: Nachhaltigkeit, aber vorwiegend zum Thema Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik und so weiter,

00:03:28: steht bei mir als Bildungswissenschaftler die Bildung immer im Vordergrund. Und ich habe

00:03:32: mir immer schon die Gedanken gemacht, wie kriegt man das hin? Man sagt ja immer so, die Technologie

00:03:37: gibt einen Weg vor und die Bildung hinkt immer ein Stück hinterher. Und das war für mich immer

00:03:43: so eine Sache, wo ich eigentlich sagte und wo wir es auch im Zituat sagten bei uns. Ne, das

00:03:47: stimmt nicht, weil wir gestalten eigentlich die Technologie und wir gestalten die Technik.

00:03:51: Da müssen wir eigentlich vorne dran sein. Und da ist für mich die Frage, wenn wir sagen,

00:03:55: wir gestalten die Technologie, sei es jetzt die Technologie in den Arbeitsprozessen, die

00:03:59: wir unternehmen als Tischler oder auch in dem Fall jetzt als Fachinformatiker in dem Feld,

00:04:03: in dem ich jetzt tätig bin, dann stellt sich mir immer die Frage, ja, wenn wir sie gestalten,

00:04:08: mit welchen Werten gestalten wir sie denn. Und das ist ein wesentlicher Schritt. Wir sind

00:04:11: nicht rein technikdeterministisch unterwegs und sollten da hinterher hängen, sondern sollten

00:04:16: aktiv die Technik gestalten. Und dann kam ich dazu, dass ich immer diesen Schritt über Bildung

00:04:22: gesucht habe und habe dann gesagt, Mensch, ja, ich muss irgendwie Leute zusammenfinden. Und

00:04:26: da traf ich, wie gesagt, schon auf den Rainer Karcher und das war 2022 war das, auf den IT-Strategietag.

00:04:33: Und wir haben gesagt, Lass uns doch mal ein Symposium für nachhaltige Bildung starten.

00:04:36: Das war der erste Schritt, wo ich sagte, komm, jetzt greife ich das strukturiert an. Und wie

00:04:42: gelingt denn nachhaltige Bildung? Das ist tatsächlich ein Thema. Du kannst Bildungsprozesse nicht

00:04:48: einfach initiieren, indem du sagst, da mache ich jetzt ein Fach draus. Viele Schulen probieren

00:04:52: das ja, weil sie in so einen Fächerkanon stecken, da mache ich jetzt das Fach Glück oder ich

00:04:56: mache das Fach Nachhaltigkeit oder digitale Kompetenzen. Ich glaube, das kann man nicht

00:05:01: einfach aufdrücken dieses Thema, sondern nachhaltige Bildung entsteht genau da, wenn sie eben halt

00:05:09: nicht als Pflichtthema drin steckt. Das klingt momentan ein bisschen abstrakt und bisschen

00:05:13: komisch, aber letzten Endes ist es genau das. Das heißt, müssen schauen, dass wir unsere

00:05:18: oder dass ich meine Studierenden, die ja zeitgleich auch Auszubildende sind, dahingehend sensibilisiere,

00:05:24: dass sie ihre eigenen Prozesse strukturieren, dass sie Kompetenzen entwickeln. Klar muss

00:05:28: ich auch Wissen in gewisser Form irgendwie geben, aber dieses Wissen zielt eher darauf ab, dass

00:05:33: sie Methodenkompetenzen entwickeln, dass sie sich selbst in einer Welt, die voller Ambiguität

00:05:38: ist, in der sie gar nicht wissen, was ist überhaupt richtig, was ist falsch, wie bewerte ich Quellen?

00:05:42: Gerade KI-Thema wird wahrscheinlich heute auch noch irgendwie im Podcast kommen. Aber man

00:05:47: merkt halt, man lebt in einer Welt völliger Informationen, wo wir immer in der Lage sein

00:05:52: müssen, wie bewerten wir die Quellen? Und da nützt es nichts zu sagen, das ist der richtige

00:05:57: Weg und geht diesen Weg und dann ist es immer richtig. So wie es früher der Fall war, so

00:06:01: ein preußisches Schulsystem war es so, lernt genau das und ihr seid für die Welt richtig

00:06:05: aufgestellt. Das ist heutzutage nicht mehr so. Und ich bin froh und ich kann auch bisschen

00:06:10: beruhigen, viele, nicht nur ich, sondern viele in den Bildungsinstitutionen gehen diesen Weg

00:06:14: der Kompetenzentwicklung und bieten gerade das den Studierenden an, Kompetenzräume sich selbst

00:06:20: zu entfalten, sich selbst zu entwickeln, Methoden auszuprobieren und auch natürlich professionell

00:06:25: gerichtet auf ihren beruflichen Arbeitsprozess gemünzt. das genau einschätzen zu können.

00:06:32: Raum müssen wir bieten. Erst dann gelingt, glaube ich, nachhaltige Bildung so als Antwort auf

00:06:38: die Frage, wie gelingt nachhaltige Bildung? Ich finde das total spannend, weil wir ja auch

00:06:44: in unseren Projekten uns viel damit beschäftigen mit dem Thema Change und mit dem Thema auch

00:06:51: Adoption. im Wesentlichen, also wie können wir jetzt überhaupt Das Erreichen, dass sich Menschen

00:06:58: auch mit diesen neuen Werkzeugen, die wir ihnen an die Hand geben, das waren eine Zeit lang

00:07:03: halt im Wehe Zusammenarbeitswerkzeuge, also wie kann ich gemeinsam an Dokumenten arbeiten,

00:07:07: wie kann ich Dateien austauschen, wie kann ich von überall und immer arbeiten und was bedeutet

00:07:12: eigentlich jetzt der Daumen hoch im Chat? Ist das eine Arbeitsanweisung oder ist das jetzt

00:07:17: gelesen oder finde ich das gut? Also es muss ja auch viel mehr verhandelt werden und wir

00:07:21: haben das Thema natürlich jetzt auch noch. noch viel stärker im Bereich KI. Wo wir natürlich

00:07:27: jetzt eben auch nochmal mit uns die Frage stellen, wie können wir das eigentlich vermitteln, weil

00:07:32: es ja immer weniger die Möglichkeit ist, Menschen jetzt einfach zu sagen, hier oben rechts ist

00:07:39: der Druckenknopf und hier ist Speichern unter, sondern du hast ja zwei Leute, die nebeneinander

00:07:46: sitzen und der eine findet die KI toll. weil er ihm halt irgendwie Struktur gibt, oder ihm

00:07:55: hilft, Dokument zu oder eine Idee zu strukturieren. Und der nächste, der direkt nebenan, den gleichen

00:08:00: Job hat, eigentlich, nutzt das Thema, um die englische Kommunikation besser hinzubekommen.

00:08:07: Und der dritte hat vielleicht noch irgendwie ein ganz anderes Thema, der letzte, auch mit

00:08:12: dem Feinschliff, da drüber laufen oder so. Und da, das finde ich total spannend, da nochmal

00:08:19: darüber nachzudenken. Weil es eben auch hier ja um Kompetenzen geht und viel weniger um

00:08:24: reine Wissensvermittlung. Oder wie siehst du das? Ja, ich finde diese beiden Begriffe schon

00:08:29: total schwierig. Wissensvermittlung und auch Kompetenzvermittlung. Wir können in der heutigen

00:08:34: Zeit ist diese Vermittlung von Wissen gar nicht möglich. Das war es auch eigentlich kognitionstheoretisch

00:08:39: sowieso noch nie möglich, das zu tun, weil mein Wissen basiert ja immer auf dem Vorerfahrung

00:08:44: und dem Vorwissen, den ich erlebe. Jetzt kommt eine Neuigkeit, ein neues Tool. Neues Werkzeug,

00:08:51: KI beispielsweise oder andere Technologien, die auf mich jetzt einprallen oder auch andere

00:08:55: Informationen und so weiter. Und ich sortiere diese und das ist auch so Basis des Konstruktivismus,

00:09:00: den ich total spannend finde und nachdem ich auch meine Lehre eigentlich auch aufbaue. Das

00:09:05: heißt, jede Person selbst konstruiert eigentlich auf Basis des Vorwissens ihre eigene Realität,

00:09:11: was sie mit den Sachen macht. Deswegen du kannst es nicht vorschreiben, Nils. Da hast du völlig

00:09:15: recht zu sagen, nutze das so und dann wird das in die richtige Richtung gehen. Du kannst Impulse

00:09:20: setzen. Und je nachdem wie Vorwissen und wo diese Personen gefangen sind, ob sie jetzt

00:09:24: sagen, okay, das nutze ich jetzt dafür, meine Englisch-Skills zu verbessern oder ich nutze

00:09:28: das dafür, das zu tun, das musst du begleiten. Und da gibt es auch eine ganz gute Form und

00:09:33: wir nennen das in der Didaktik auch die Binnendifferenzierung, also individualisiert, das zu ermöglichen.

00:09:38: Und das kriegst du nur hin, indem du heutzutage Kompetenz räumst. Öffnest einen. Das ist jetzt

00:09:43: wieder ein zweites Problem, wir dadurch öffnen, denn dann heißt es einfach, du hast eine Selbststeuerung.

00:09:48: Jetzt sind die Teilnehmenden, die lernen dann, sage ich mal, da drin und sind in einem völlig

00:09:53: offenen Raum und sollen selbstgesteuert irgendetwas machen, dann sind sie total orientierungslos.

00:09:57: Und das passiert auch in diesen Situationen, wo du von Change sprichst. diese Orientierungslosigkeit,

00:10:04: da müssen wir helfen als Lehrende, als Trainer, als Ausbilder, als Coaches. dazu sagen, wir

00:10:10: bieten dir genau diese Orientierung. Wie wäre es denn damit? Wie wäre es damit? Wir geben

00:10:14: Impulse, wir zeigen auf, wo die Reise hingeht. Und das ist das, was wir auch eigentlich schon

00:10:19: in der beruflichen Bildung schon lange erleben, dass die Lehrerinnen und Lehrer eigentlich

00:10:24: nicht reine Wissensvermittler sind und in dem Sinne, die auch ich als Professor so der der

00:10:29: Wissensgeber gesehen wird, sondern eher der Strukturgeber und die Strukturgeberinnen sind.

00:10:33: Und dann öffnest du eigentlich ein ganz, ganz tolles Feld, weil du dann individuell die Leute

00:10:38: anspricht mit ihren Prozessen, ihrem Vorwissen darauf anzuschließen und etwas zu tun. Und

00:10:43: das ist total spannend, das zu tun und vor allen Dingen auch loszulassen. Und jetzt kommt noch

00:10:48: ein Punkt dazu, die Unsicherheit überhaupt zu erfahren, weil ich als Professor, wenn dann

00:10:53: heute Leute, gerade gestern kamen wieder, ja wir nutzen das Tool Fynn. Ich so, ich habe

00:10:57: keine Ahnung, welches Tool Fynn ihr jetzt benutzt. Irgend ein AI-Tool. Ich weiß nicht, was das

00:11:01: ist. Das kennen Sie doch bestimmt. Ich so, nein, überhaupt nicht. Sie müssen mir jetzt mal erklären,

00:11:04: was machen Sie überhaupt damit, um überhaupt einzuschätzen. Wo drin sind sie denn an diesem

00:11:09: Themen? Und dann merkt man erst, okay, ich bin nicht der Allwissende. das ist sowieso so.

00:11:14: Je mehr man weiß, weiß man eigentlich, ich weiß viel zu wenig über die ganzen Sachen. Und das

00:11:18: kann ich auch nicht. Aber meine Aufgabe, so auch als für euch vielleicht auch so Bereich

00:11:22: des Change zu sein, loszulassen, zu begleiten und so eine kontinuierliche Begleitung vielleicht

00:11:28: auch anzustrengen und sagen, wie kann ich euch dann diese Strukturen geben, um in dieser volatilen

00:11:34: Ambio-itätsempfinden, was die Leute dann haben, dazu unterstützen und zu helfen. Ja, ich stelle

00:11:40: mir das in Summe aber schon auch echt kompliziert vor. Nicht nur komplex, sondern kompliziert,

00:11:47: da einfach auch am Puls der Zeit wahrscheinlich zu bleiben. Also ich glaube, das ist ja durchaus,

00:11:51: was unser Bildungssystem leicht vorwerfen kann. Wir können jetzt bestimmt darüber unterhalten,

00:11:58: wie sehr KI schon wirklich stattfindet in Schulen zum Beispiel, aber auch das Thema Nachhaltigkeit

00:12:03: an sich sozusagen. Aber jetzt auch noch mal aus deiner Perspektive, für wie wichtig hältst

00:12:10: es denn aber da auch am Puls der Zeit zu sein und irgendwie auch die Themen, ja gerade auch

00:12:15: junge Menschen uns eingeschlossen, eigentlich alle in der Gesellschaft beschäftigen, die

00:12:19: wirklich auch konsequent zu integrieren. Das klingt so toll. Ich wir sind uns alle einig.

00:12:24: Aber die Realität ist ja schon noch eine andere wahrscheinlich heutzutage, oder? Ich gebe dir

00:12:28: mal ein gutes Beispiel, gute Frage finde ich. Und das ist natürlich auch nicht einfach zu

00:12:31: antworten darauf. Aber mit einem Beispiel wird das Ganze deutlich. Ich habe eine ganz klare

00:12:36: Grundlagenvorlesung, ich halten muss. Rechnerorganisation. Da geht es um Schaltwerke, Logikgatter, Schaltnetze.

00:12:43: Also wirklich einfache Grundprinzipien, wie diese ollen Dinger überhaupt funktionieren,

00:12:48: die wir hier vor uns haben, ob es jetzt hier so ein Smartphone ist oder was. Und da habe

00:12:53: ich das gemacht, habe ich gesagt, pass auf Leute, ihr erklärt mir, was ihr darunter versteht.

00:12:59: Ihr lest natürlich die Lehrbücher dazu und das ist auch eine Grundlagenveranstaltung, die

00:13:03: ist natürlich auch in der ersten in den ersten Semestern auch erst und so weiter. Und dann

00:13:07: habe ich jetzt eine Präsentation von Studierenden gehabt und die haben mir das sehr gut präsentiert

00:13:12: und haben auch Probleme daran aufgezeigt. Und am Ende habe ich sie einfach mal gefragt, die

00:13:16: eine Frage nur, so, was hat euch das jetzt gebracht? Also es ist ein grundlegendes Thema. Und dann

00:13:21: hat einer wirklich aus Überzeugung, das ging nicht um Noten, das ging nicht um Bewertung,

00:13:25: hat gesagt, oh wissen Sie was, Klaffke, jetzt habe ich endlich verstanden, wie die Dinger

00:13:29: funktionieren. Jetzt weiß ich nicht, was mir das genau jetzt bringt in der Zukunft, aber

00:13:34: jetzt kann ich daraufhin etwas auch wahrscheinlich besser entwickeln. Und alleine dieses Lernen

00:13:40: hat mir gezeigt, wo ich einfach sage, ja, genau das ist es konkret. Traut euch nicht zu sagen,

00:13:45: hinzustellen, ich bete jetzt die Schaltnetzwerke runter, schlagen Sie Lehrbuchseite 1.4 auf

00:13:50: und dann machen wir das jetzt und machen die Übung dazu, so funktioniert Lehre. Da hätte

00:13:54: ich das nie verstanden. Er hat gesagt, die anderen... die wir jetzt da haben in dieser Rechnerorganisation,

00:13:58: weil sie haben nur ein spezifisches Thema gehabt, das andere kommt ja noch mit Scardioning und

00:14:02: was auch immer. Das sagt er, ich werde mir das jetzt auch angucken. Und dann hat man den Kick

00:14:08: zu einer intrinsischen Motivation geschaffen, dass die Leute einfach sagen, gar nicht so

00:14:12: schlecht, was die da eigentlich machen, auch wenn es eine Grundlagenvergestaltung ist. Das

00:14:16: heißt, wir kriegen schon den Switch hin zwischen unserer tradierten Wissensvermittlung, wenn

00:14:21: man so will, hin zu Formaten. die es einem ermöglichen, auch wirklich intrinsisch dran

00:14:27: zu arbeiten. Das geht, man muss es nur wollen und man muss es auch aushalten, dass Präsentationen

00:14:31: schlecht werden und ist dann halt so. Ja, ja und wir diesen Raum schaffen, über den du schon

00:14:37: gesprochen hast am Ende, ne? Genau, genau. So kann man den. Das ist der Raum, von dem ich

00:14:42: rede. Das kann auch ganz klein sein. Aber jetzt mal zum Thema Nachhaltigkeit nochmal dieses

00:14:46: NABIT, wo wir darüber gesprochen hatten. Wenn man das jetzt nochmal anwendet, auf die Vermittlung

00:14:56: von Nachhaltigkeit oder sozusagen das Anregen, Thema mitzudenken. Wie nimmst du das wahr?

00:15:06: Gilt da was anderes oder gilt das eigentlich genauso wie andere Inhalte auch? Was probiert

00:15:14: er da aus und wie geht er das Thema an? Genau, das zielt er direkt auf dieses Forschungsprojekt.

00:15:20: Und so ganz genau, Michael, schließt es genau wieder daran an. Wie passt das denn jetzt

00:15:24: an unsere geordnete, kurikulare Welt, in der wir eigentlich alles vorgeben? Die Studiengänge

00:15:29: sind akkreditiert, die Ausbildung hat einen ganz klaren Ausbildungsrahmenplan und einen

00:15:33: Rahmenlehrplan. Jetzt ist die Frage, wie integrieren wir denn das Ganze und wie können wir das machen?

00:15:38: Und genau da setzen wir auch an diesem Projekt an, denn es ist natürlich alles hoch reguliert.

00:15:43: Man kann natürlich sagen, Deutschland überreguliert, ja, was weiß ich, keine Ahnung, und auch die

00:15:47: Lehrpläne. Aber wir müssen eben halt bundesweite transferierbare Möglichkeiten schaffen, sich

00:15:53: mit den Themen auseinanderzusetzen. Das ist jetzt nicht nur das Thema Green IT oder Green

00:15:57: Coding, energieeffizientes Coding oder Kreislaufwirtschaft und alles das, was da reinzählt, sondern es

00:16:04: geht mir in diesem Projekt gerade nachhaltige Bildung in der Informatik etwas zu schaffen,

00:16:10: was bislang völlig unterrepräsentiert ist in der Informatik, nämlich ein Umdenken, was tun

00:16:15: wir denn eigentlich. wenn wir Anwendungen entwickeln, wenn wir einfach draufklicken und die nächste

00:16:20: Cloud öffnet sich und wir packen da einfach unsere Anwendungen dort rein und dann laufen

00:16:25: die Dinger und wir wissen gar nicht, wie lange laufen die überhaupt. wissen das gar Wir haben

00:16:28: eigentlich gar kein Bewusstsein mehr beim entwickeln, wenn wir keinen Sustainability, alle sagen

00:16:34: ja First-Ansatz, aber zumindestens Ansatz in der Entwicklung kennen. Und da schließt unser

00:16:39: Projekt so ein bisschen an. Wir analysieren jetzt erst einmal bei den Unternehmen, wo besteht

00:16:43: denn überhaupt die Möglichkeit relativ schnell etwas zu erreichen, wenn wir zum Thema Sustainable

00:16:49: IT oder auch nachhaltigen Einsatz von anderen Technologien wie KI beispielsweise, wenn wir

00:16:56: da ansetzen. Und wo ist gerade der Painpoint bei den Unternehmen? Was können sie eigentlich

00:16:59: tun? Natürlich ist Energie gerade in der heutigen Zeit auch ein großer Faktor, was die Kosten

00:17:04: angeht und der Green IT im Sinne einer ökonomischen Nachhaltigkeit natürlich ein schneller Impuls

00:17:10: zu sagen, da können wir dran ansetzen und das bringt auch echtes, echt ein Value fürs Unternehmen.

00:17:15: Das ist das eine. Aber das andere ist vielmehr, wie kriege ich die nachhaltig aufgeschlaut?

00:17:20: Unsere Lernenden allgemein sowohl, da schließe ich die Unternehmen ein, an die es sich jetzt

00:17:24: richtet, als auch die Lernenden und ich sage jetzt bewusst Lernenden, weil es nicht nur

00:17:27: die Ausbildung ist, sondern auch ganz stark in die IT-Weiterbildung reingeht. Und da wollen

00:17:32: wir wirklich berufswissenschaftlich analysierte, erforschte Bedarfe auf Seiten der Unternehmen

00:17:39: aufnehmen und die Ergebnisse daraus in Lehr-Lern-Szenarien gießen, die modular sind, die auch als OER

00:17:47: zur Verfügung stehen. OER steht für Open Educational Resources, also im Sinne eines Open Source

00:17:52: Ansatzes, Public Money, Public Code, die werden vom Bundesministerium finanziert, um dort eben

00:17:57: diese Bildungseinheiten und diese Bildungsmodule, wir wissen noch gar nicht genau, wie sie aussehen

00:18:02: werden, Verfügung zu stellen. Aber die haben einen großen Connect zu den Regularien in der

00:18:08: IT aus und weiter. Finde ich mega spannend. jetzt nur noch mal für die HörerInnen. Wir

00:18:13: reden ja von Projekt. Projekt kann ja sein vier Wochen, 20 Tage oder über mehrere Jahre kannst

00:18:22: du da noch mal kurz den Rahmen geben, damit auch alle ein Verständnis oder sich das vorstellen

00:18:26: können. Also ich bin total froh, dass wir das umgesetzt bekommen haben. Es ist wirklich ein

00:18:31: drei Jahresprojekt, was jetzt gerade im Januar gestartet ist. wir reden jetzt am 20.3.26 und

00:18:37: Im Januar 26 hat das Projekt gestartet und man muss sich vorstellen, im Januar 25 wurde

00:18:41: es schon beantragt. Das hat also eine ganze Zeit gedauert, bis es jetzt auch bewilligt

00:18:45: wurde erst einmal. Und jetzt haben wir aber für diese drei Jahre richtig Zeit, nachhaltig

00:18:50: aufzustellen. Und da würde ich noch mal ganz kurz was zu den Partnern sagen. Wir als berufliche

00:18:54: Hochschule, genau in dieser Chimäre zwischen Ausbildung Und auch Studium sind dort Verbundkoordinator

00:19:01: und mit beteiligt an dem Projekt ist Rainer Karcher und Anthea Wagner mit der Heartprint

00:19:06: GmbH mit da drin, die uns sozusagen den Zugang zu den Unternehmen öffnen, weil wir als Hochschuler

00:19:12: haben schon eigentlich starke Kooperation zu Unternehmen, so ist es nicht, aber dennoch

00:19:16: haben wir diese Unternehmenszugänge, die brauchen wir. Und das kriegen wir durch Heartprint und

00:19:20: natürlich auch die Sicht auf Nachhaltigkeit auch aus einer unternehmerischen Perspektive.

00:19:23: Und ein weiterer Verbundpartner Das ist die Europau-Universität Flensburg. Die ist für

00:19:30: die Lehrerbildung zuständig. Was interessant ist, wir schließen nicht nur die Schere zwischen

00:19:38: Berufsbildung, Bildungsmodule in Richtung Nachhaltigkeit und legen sie nur daran ein. Wir verankern

00:19:43: sie auch konsekutiv in die Lehrerbildung. Das ist ein Vorteil, wo der Bund gesagt hat, das

00:19:50: ist förderwürdig. Und ganz bewusst hat Rätis auch den Namen eines Transformationsprojektes,

00:19:56: was total spannend ist. Und findet in dieser Förderrichtlinie berufliche Bildung für nachhaltige

00:20:00: Entwicklung statt. Und da sind wir ganz froh, dass sind wir eins von 14 Transformationsprojekten,

00:20:05: die da jetzt dran sind. Wir tauschen uns natürlich auch auf Bundesebene aus. Und man sieht halt

00:20:09: durch diese Projektgröße über drei Jahre, erhoffe ich, dass wir uns auf wirklich eine wirkliche

00:20:15: Nachhaltigkeit da reinziehen. Ich hoffe es nicht nur, sondern ich glaube auch auf meine Expertise

00:20:19: und Erfahrung. Als Professor, das werden wir auch erreichen und werden wir auch nachhaltig

00:20:23: lücken können. Total spannend. Ich würde gerne noch einmal schwenken zu dem Thema KI. Wenn

00:20:30: du jetzt mal auf deine Studierenden schaust, wie ist denn das jetzt da eigentlich mit KI?

00:20:39: Inwieweit ist das jetzt schon angekommen? Also ich habe einen gewissen Blick halt immer wieder

00:20:42: drauf, wenn ich irgendwie auf meine Kids gucke. Da ist das teilweise, ich habe so ein bisschen

00:20:46: das Gefühl, dass die halt schon so, dass das schon wieder so bisschen durch ist, dass dieses

00:20:52: Unterhalt mit JTPT und so weiter und so fort halt sehr en vogue war, jetzt halt dann, dass

00:20:56: irgendwie irgendwo so einen Platz gefunden hat, ja, also gewisse Sachen werden halt dann irgendwie,

00:21:03: erschließt man sich über YouTube, sag ich mal, gewisse Sachen erschließt man sich halt dann

00:21:06: irgendwie über JTPT und bei manchen nutzt man weiter in den Browser. Also das ist halt da

00:21:12: einfach ein Werkzeug und nicht mehr das primäre Werkzeug. wo es am Anfang total das primäre

00:21:18: Werkzeug war. Also ich kam mir gefühlt 80-jährig vor, weil ich da noch was im Browser eingegeben

00:21:27: habe. Wie ist denn das jetzt bei dir? Wie ist denn dein Gefühl? Meine Studierende, gerade

00:21:32: in der Fachinformatik, die haben natürlich so einen doppelten Berufsbezug dazu. Erst einmal

00:21:36: sind sie ja Auszubildende im Unternehmen und kriegen dort Aufgaben, wie zum Beispiel Reg-Pipeline

00:21:41: zu bauen zu ihrer Wissensmanagement, so dass sie das KI-System andocken können. Sie haben

00:21:45: Aufgaben, wo sie auch eigene Machine Learning-Projekte umsetzen, die jetzt nicht gleich KI sind, aber

00:21:49: in diese Richtung gehen und neuronale Netze trainieren. Das ist schon mal die Aufgabe,

00:21:54: die sie schon mal haben. Das heißt, sie haben dort eigentlich schon einen ganz anderen Bezug

00:21:57: zu KI als jetzt normale BWL-Studierende, die eher die Gen-AI nutzen, um dort ihre Hausaufgaben

00:22:04: damit schreiben zu lassen oder ihre Referate damit ausarbeiten zu lassen. Als allererstes

00:22:09: als KI aufgekommen ist, ich gesagt, oh geil, lasst bitte alles sofort zu. Alle Universitäten

00:22:13: haben sofort gesagt, nee, wir schließen alles. Die Prüfungsausschüsse haben sofort gesagt,

00:22:16: nein, wir brauchen unbedingt KI-Detektoren, weil die schummeln hier. Das sind gleiche Haltungen.

00:22:20: Ich nein, lass das alles zu. Ich gehe davon aus, dass alle KI nutzen, dass also das, was

00:22:25: sie an Produkten uns geben, eben halt machen. Und was wir allerdings jetzt machen, müssen

00:22:29: wir so unsere Prüfungsform ändern. Und da muss ich sagen, hat unsere Hochschule eine wirklich

00:22:34: progressive Prüfungsordnung, dass wir das genau machen können, nämlich Kompetenzen überprüfen

00:22:39: können. Und das kann ich eben halt nur, wenn ich mit Leuten eben halt darüber spreche, was

00:22:43: sie dann eigentlich auch tun mit der KI. Und jetzt hat sich das und ein Stück weit stimmt

00:22:47: das, Nils, das ist genau das, was ich auch sehe, hat sich das bei meinen Studierenden gerade

00:22:51: in den höheren Semestern gezeigt, weil sie eigentlich merken, ich muss ja sowieso das eben darstellen,

00:22:56: Herr Klafke, was ich gemacht habe, was ich getan habe, wie meine Struktur, wie meine Herangehensweise,

00:23:01: wie mein Forschungsdesign ist. Da nützt mir KI zwar zur F-Stellung, ja, nutze ich, klar.

00:23:07: Aber ich bin immer der Human in the Loop und da bin ich natürlich mit drin. Und auf der

00:23:11: anderen Seite kann ich dann auch sagen, naja, das mit KI da liefert jetzt ein Fachwissen,

00:23:16: das kann ich nicht gebrauchen, weil das enorm biased ist. Und das ist es. Und das liegt eben

00:23:20: halt aktuellen Modellen nicht. Sie können eben halt nicht in diesem Fachwissen wirklich die

00:23:24: Schere richtig validisch schließen. Sie liefern keine Evidenz und keine Validität. Und genau

00:23:29: die brauchen wir. Und darauf liege ich allerdings Wert in der Bewertung. Ja, dann ist natürlich

00:23:33: klar, kann ich mit KI gar nicht leisten. Ich kann zwar irgendetwas umherschwurbeln und mir

00:23:38: mal eine gewisse Kreativität, eine Gliederung liefern lassen, alles gut, und mal bestimmte

00:23:44: Zusammenhänge mir liefern lassen, auch vielleicht ein Deep Research machen und so, das ist alles

00:23:47: in Ordnung. Aber wenn man auf diese eigene Leistung geht, merkt man sehr schnell, es ist ein Werkzeug

00:23:52: geworden. Und ich habe auch viele Vorträge im Bereich der Endmystifizierung von KI gegeben,

00:23:58: gerade vorletzte Woche im schleswig-holsteinischen bei allen Studienleitern, saßen A15, alle Studienseminarleiter,

00:24:05: die für die Lehrerbildung, für die praktische Lehrerausbildung zuständig sind, alle 60 Stück

00:24:09: waren da vereint, die wussten alle, was mit KI funktioniert und nicht funktioniert. Und

00:24:14: die haben im Vortrag auch noch mal danken aufgenommen, weil sie meinten, ja irgendwie, wenn wir so

00:24:18: prüfen, tangiert uns das gar nicht. Und ich meine, genau so ist es. Und das tun sie auch.

00:24:22: Und da sind die auch schon recht weit in der Bildung, wo man immer denkt, ja eigentlich

00:24:25: hängen die hinterher, ja nee. Aber die wussten die aktuellen Didaktiken, kennen Doris Wessels,

00:24:29: die kennen Also alle Ansätze, auch kritisch mit KI umgehen, aber nicht KI-feindlich sind,

00:24:35: sondern gerade in dem Sinne sagen, setzt euch mit der Technologie auseinander. Und das ist

00:24:39: total wichtig. Diese Auseinandersetzung mit Technologien. Nutzt die Technik dort, wo sie

00:24:43: genutzt werden kann. Wir als Informatiker sind total faule Wesen. Das ist total wunderbar,

00:24:48: weil wir automatisieren alles, was geht. Aber es muss dann auch valide sein. Und da, wo es

00:24:52: skalierbar ist, nutzt die Technik. Da, wo es nicht skalierbar ist, nutzt die Technik nicht,

00:24:55: dann wird es das hier. Und das ist ein Element, also ich habe auf meinen Kopf gezeichnet.

00:25:00: Das ist ja alles im Kopf, wenn man Podcast dann sieht. Und insofern denke ich, das ist der

00:25:06: wesentliche Schritt dahin, das auch auseinanderzuziehen. Und dann wird schnell klar, auch für die Arbeiter

00:25:11: der Hochschule, so müssen wir vorgehen und nicht anders, um auch nachhaltig auch wirklich etwas

00:25:15: zu bewirken. Also es geht ja für dich als Lehrende darum sozusagen deine Studierenden ready für

00:25:22: den Arbeitsmarkt zu machen in irgendeiner Art und Weise. Was jetzt dort durch KI, glaube

00:25:26: ich, schon echt disruptiv noch mal werden wird, ist, wie auch Organisationen gedacht werden.

00:25:31: Also wir haben jetzt ja die ersten Modelle gesehen, dass es nicht mehr die Pyramide ist, viele

00:25:34: Juniors und dann immer mehr die fachliche Weiterentwicklung, sondern es wird prognostiziert, dass ja kaum

00:25:41: noch Junioren vielleicht gebraucht werden oder frisch ausgebildete Menschen, weil ja diese

00:25:46: klassischen Recherchetätigkeiten... Für uns in der Beratung bauen wir mal eine Präsentation,

00:25:52: recherchieren mal bisschen was zu dem Unternehmen, wird ja eine KI auch machen können oder kann

00:25:56: eine KI aktuell schon. Ist das Thema, also eine Frage, die eigentlich mehrere Fragen sind,

00:26:01: halt beschäftigt das aktuell schon deine Studierenden, beschäftigt euch das aus der Lehre? Siehst

00:26:07: du das vielleicht gar nicht so dramatisch? Also aktuell sind das ja noch Bilder, die gezeichnet

00:26:11: werden. Wie schaust du da drauf? Das ist in der Tat, Michael, wirklich ein reales Problem,

00:26:15: was mich auch wirklich umtreibt gerade. Wie kriegen wir das hin? sehe in meinem Netzwerk,

00:26:21: meinem IT-Executive Club-Netzwerk mit vielen CIOs und da auch spreche ich mit denen und

00:26:27: ich weiß um die wirtschaftlichen Zwänge, die sie jetzt machen, die sie haben, die die Firmen

00:26:31: auch in dieser schwierigen wirtschaftlichen Zeit jetzt gerade haben und jetzt sagen, der

00:26:36: erste Reflex ist, dass was ich natürlich an Effizienz nutzen kann, nehme ich halt als Effizienzgewinn

00:26:41: von der KI mit rein und streiche genau diese Sachen, einfache Code Reviews, Datenbankabfragen,

00:26:47: Standarddokumentationen. Das ist keine Fehlinformation, dass die Juniors einfach gestrichen werden,

00:26:54: diese Stellen, das ist wirklich Realität. Wir merken das auch an den auszubildenden, sprich,

00:26:58: studierenden Zahlen, dass sie jetzt runtergehen und abnehmen. Diesen Reflex, Juniorsstellen

00:27:03: zu streichen, halte ich für äußerst kurzsichtig und sehr, sehr gefährlich. Und das wissen auch

00:27:08: alle und alle ducken sich nach unten, wenn ich mit denen spreche, weil die sagen, ja, aber

00:27:13: wir können gerade nicht anders. Sie kriegen ... vorstandsgetrieben, Zahlen, ihre KPIs,

00:27:18: da müssen sie darauf achten, da geht es rein. Das heißt, wer heute nicht in Nachwuchs investiert

00:27:22: hat, hat in fünf Jahren kein mittleres Management und in zehn Jahren keine Senior-Entwickler

00:27:27: oder beziehungsweise auch die, die genau das brauchen, um diese Technologien, die KI, zu

00:27:31: orchestrieren. Das heißt, die P Cristian-Berlin-Berlin bricht weg und die Unternehmen unterschätzen

00:27:37: gerade aus meiner Sicht, was das für die Zukunft bedeutet. Aber wenn ich natürlich und das sagt

00:27:42: Marcel Aberle, Ein Zukunftsforschung, den ich sehr, sehr schätze. Dieser Quartalskapitalismus,

00:27:48: der kelt jegliche Innovation. Weil genau das ist genau das Problem. Ich gucke hier kurzfristig

00:27:53: auf Zahlen. Das hat Auswirkungen mittelfristig jetzt auf meine Personalplanung. Am Ende werden

00:27:58: sie sehen. Und das ist auch auf den IT-Strategie-Tagen gekommen. Wir müssen weg von den Hyperscalern.

00:28:04: Wir müssen weg von den Big-Tech. Wir wollen wieder selbst Builder werden. Ja, aber wie

00:28:08: denn? Mit White-Coding? Ganz ehrlich, das ist nicht die Antwort. Wir brauchen Leute, die

00:28:12: technische Systeme verstehen und anwenden können. Deswegen sind alle Initiativen, die das unterstützen

00:28:18: und ich hoffe, ich darf das kurz in dem Podcast eine kurze Werbung machen, auch für die Hacker

00:28:21: School, die nämlich dort, da bin ich auch in dem Beirat, wo ich nämlich sage, das ist total

00:28:26: wichtig, den Kindern jetzt das Programmieren trotzdem weiteren beizubringen, weil wir brauchen

00:28:30: das technische Verständnis ganz, ganz dringend. Und das fehlt, wenn wir uns jetzt einfach auf

00:28:36: die Technologie verlassen und das blind einfach als Effizienzgewinn mitnehmen, was dann faktisch

00:28:41: auch nicht ist. Harvard Studien zeigen, 90 Prozent der Effizienzgewinne sind dahin. Also da auch

00:28:46: eine Konsolidierung. Konsolidierung überall, wo ich das gerade merke, der KI-Gehalt geht

00:28:51: da relativ stark runter, weil wir erst mal wissen, was können diese Tools überhaupt und was können

00:28:55: sie überhaupt nicht. Ja, ich finde es auch. Ich glaube, die Rechnung wird kommen so und

00:29:00: am Ende, man jetzt mal auch weggeht vom Feld 1 Unternehmen, ist glaube ich auch gesellschaftlich

00:29:05: echt schwierig und am Ende Zukunftsfähigkeit auf Deutschland. Also wenn wir da jetzt echt

00:29:11: die jungen Menschen gerade so vergessen und die sich nicht gesehen fühlen, dann werden

00:29:15: sie auch woanders hingehen. Und ich glaube, dass das fatal ist auch für uns. Und es ist

00:29:19: aber noch ein weiterer Punkt, dass es nicht nur gesellschaftlich das Ganze, sondern wenn

00:29:23: ich jetzt auch rein aus ökonomischer Sicht eines Unternehmen sehe, die unterschätzen gerade

00:29:27: massiv, was es bedeutet, KI-Systeme zu pflegen. überbrachen, weiterzuentwickeln. Das ist keine

00:29:32: triviale Aufgabe. Jeder hat gesagt, Menschen haben wir unsere IT, naja, brauchen wir eine

00:29:36: IT-Abteilung. Dann wurde das so hinterhergezogen und man merkt, das ist ja doch recht teuer

00:29:39: gerade der ganze Betrieb. Das wird uns richtig auf die Füße fallen. Das ist auch ein Kostenthema.

00:29:45: Also so sehr ich jetzt auch das eher moralisch, ethisch, qualitativ bewerten würde aus gesellschaftlicher

00:29:51: Sicht, sehe ich das auch aus Sicht eines Unternehmens, machen sie da gerade einen ganz, ganz großen

00:29:55: Fehler. Und das muss man immer wieder betonen. Ja, also ich glaube auch, es findet ja eine

00:30:00: Verlagerung statt logischerweise. Es wird halt auf alle Fälle, gerade wenn ich jetzt mehr

00:30:06: Prozessautomatisierung halt irgendwie reinbringe, was es ja im Wesentlichen halt irgendwie ist,

00:30:10: wenn ich halt irgendwie die Nutzung halt von KI, zumindest auf der Prozess-Ebene halt irgendwie

00:30:13: mehr reinbringe, müssen diese Themen ja auch irgendwie laufen und auch irgendwie fliegen

00:30:18: und auch verstanden werden und halt dann irgendwie im Zweifel, will ja auch mal jemand wissen,

00:30:22: wie halt irgendeine Entscheidung halt irgendwie zustande gekommen ist, ja, also aus welchen

00:30:26: Gründen noch immer. man dahinter nochmal drauf gucken muss. Und halt dann im Endeffekt eigentlich

00:30:31: bedeutet das natürlich eben auch eine hohe Integration wiederum und weil ansonsten habe ich ja eigentlich,

00:30:37: baue ich mir das Thema wieder, was ich ja damals mit Excess-Datenbanken und Excel-Macros mir

00:30:42: ja schon mal sozusagen mal in der Vergangenheit mal gebaut habe. Das bedeutet, ganzen Themen,

00:30:48: also alles, was ich schaffe, muss ja hinterher auch in irgendeiner Form maintained werden.

00:30:51: Und ich glaube auch, dass es halt ein großes Thema ist. Ich glaube, es wird sich halt auch

00:30:56: verlagern. dass Geschäftsmodelle gerade von den Unternehmen, die auch viel mit Research

00:31:02: beschäftigt sind und dieser Research in dem Kontext nicht mehr so gut bezahlt wird. Ja,

00:31:06: gibt es auch andere Branchen wie alles, was jetzt Werbung und so weiter wie anbelangt,

00:31:10: die halt natürlich auch nochmal, wo die Kunden das einfach voraussetzen, dass KI halt irgendwie

00:31:15: mitgenutzt wird, dann muss es sich halt dann aber eben auch im Geschäftsmodell widerspiegeln.

00:31:19: Und gleichzeitig bedeutet das ja aber auch, dass diese harte Schule, die ich jetzt ja irgendwie

00:31:24: auch lerne, indem ich jetzt mal wirklich in Research unter Druck irgendwelche Ergebnisse

00:31:30: bis irgendwann liefern muss. Das prägt ja total und das bildet ja auch total aus und wenn diese

00:31:37: Personen fehlen, wird uns da tatsächlich etwas fehlen. das ist schon und gleichzeitig muss

00:31:43: es irgendwie bezahlen und das ist schon sicherlich was, was wir da erstmal gucken müssen, wo da

00:31:50: die Reise hingeht. echt spannend. Das kann ich nur unterstützen. Es ist ja auch so, dass

00:31:55: man aufhören muss in Jobtiteln da zu denken, man muss dieses ganze systemisch fassen. Und

00:32:00: da habe ich auch ehrlich gesagt ein bisschen Probleme, wo sollen denn die Leute herkommen,

00:32:03: die ein solches Erfahrungswissen, ein solches Systemwissen mitbringen. es geht ja nicht

00:32:08: nur um Technologie zu handeln, sondern auch das Wissen, also gerade Wissensmanagement im

00:32:13: Unternehmen auch da drüber irgendwie zu erlangen und auch gerade dieses benennendes tacit knowledge,

00:32:19: also das tacit Wissen, was so der Handwerksmeister hier in seinem Büchlein immer drin hatte, was

00:32:24: was wirkliches Erfahrungswissen ist, das geht verloren. Das geht verloren, man da nicht

00:32:31: dran arbeitet. gerade, also das ist auch die Frage, was macht die Qualität meiner Arbeit

00:32:37: aus? Die muss ich einschätzen können. Denn manchmal reichen 80 Prozent, manchmal muss ich 90 Prozent

00:32:42: liefern. Ich muss garantiert nie 100 Prozent liefern. Das macht keiner von uns. Das brauchen

00:32:46: wir uns nicht für Vorwort. Aber das Problem ist ja, das einzuschätzen, diese Qualität,

00:32:51: die ich zu liefern habe. Und da wird es schön. wenn ich nicht das professionelle Auge habe,

00:32:55: das muss ich selbst erfahren. deswegen, Erfahrungsräume liefern, Kompetenzräume liefern, diese zu entwickeln

00:33:02: und auch die in solchen Unternehmensstrukturen zu liefern, ist total wichtig. Und erst dann

00:33:07: schafft man so eine Nachhaltigkeit. Selbst in diesen kleinen Elementen, was ich von der Rechnerorganisation

00:33:11: gesagt habe, dass der gesagt hat, jetzt habe ich das endlich verstanden. Selbst wenn es

00:33:14: so ein kleines Artefakt ist. Das darf man auch mal bis jetzt feiern. Absolut. Ja, Henning,

00:33:20: also ich glaube, wir könnten noch drei Stunden weiter reden. Die Zeit lässt es sich zu, aber

00:33:25: ich habe das Gefühl, das war der Beginn einer Konversation, wenn du da auch Bock drauf hast.

00:33:31: Total, ja, ich merke das auch. Es sind total viele Dinge, die wir noch ansprechen könnten

00:33:36: und ich glaube auch, dass wir da auch echt gut zusammenpassen. Ja, super. Genau. Und lasst

00:33:40: uns auch gerne immer mal wieder jetzt im Laufe eures Projekts auch einfach so Check-ins machen.

00:33:46: Ich finde das total spannend, wie wir das auch angeht und was für Erkenntnisse da kommen.

00:33:51: es ist ein maximal wichtiges Zukunftsthema, das wir hier gerade besprechen. Und auf jeden

00:33:57: Fall vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Als Abschluss, was würdest du jetzt nochmal

00:34:02: unseren Hörerinnen wirklich mitgeben wollen? Also was sollen wir heute alle jetzt nochmal

00:34:07: mit nach Hause nehmen? Also ich würde sagen, sind drei Dinge. Erstens, AI ist nicht der

00:34:13: Untergang, man muss sich verteufelt werden. Sie ist ein Werkzeug. Frage ist auch nicht,

00:34:16: ob wir sie nutzen, sondern wie wir sie nutzen, wie wir sie verstehen und verantwortungsvoll

00:34:21: einsetzen. Und darauf gilt es, das ist zweite Ding, Bildungskonzepte so zu entwickeln, denn

00:34:26: Bildung ist das mächtigste Werkzeug, was wir da eigentlich auch haben, für die Einzelnen,

00:34:30: für die Gesellschaft und Wir brauchen eben halt eine Bildung, so nachhaltig ausgerichtet

00:34:35: ist, wie wir sie beschrieben haben jetzt hier so in den Podcasts, nämlich diese Kompetenzräume,

00:34:39: Erfahrungsräume zu geben. Und das dritte ist eben halt, und da möchte ich auch noch mal

00:34:44: ganz stark ermutigen, das ist kein Geschäftsformuliert von mir, wir sind eine öffentliche Hochschule,

00:34:48: also ganz ehrlich, aber investiert in Ausbildung, investiert in Ausbildung und Weiterbildung.

00:34:52: Und wenn ihr das jetzt nicht macht, liebe Unternehmen, dann habt ihr in Zukunft ein großes Problem.

00:34:58: Bildung ist die einzige Ressource, mit denen wir in Deutschland eigentlich richtig punkten

00:35:02: können. richtig punkten können und immer gepumptet haben. da nicht aufhören, bitte dranbleiben.

00:35:07: Es ist keine Kostenstelle, sondern es ist auch noch nicht mal eine Investition. Es ist wirklich

00:35:12: nachhaltiges Wirtschaft. Ganz lieben Dank, Henning, für diesen Appell. ich freue mich auch auf

00:35:19: den weiteren Austausch. Und es hat mir sehr viel Freude gemacht. Danke für deine Zeit.

00:35:25: Danke. Danke, genau. War's gut.

00:35:33: Ja, Meike, wir hatten Henning zu Gast. Was nimmst du denn mit? Beziehungsweise was hat das Gespräch

00:35:39: jetzt mit dir gemacht? Boah, echt viel. Also ich finde es so spannend. Ich habe das echt

00:35:44: ernst gemeint, dass ich noch drei Stunden weiter reden kann, also dieses KI-Thema ja einfach

00:35:52: so, also ich finde es total aufregend an so einer krassen technologischen Entwicklung so

00:35:57: eng dabei sein zu dürfen, bei der wir uns ja alle einig sind, wie disruptiv sie auch sein

00:36:01: wird. Also unser Arbeitsalltag wird sich komplett verändern. Ich lande dann immer wieder da,

00:36:06: wo halt viel Licht ist. Also uns begeistert das natürlich als Beratungshaus und irgendwie

00:36:10: auch als Techie-Bude ist aber auch natürlich viel Schatten. Also das sind die Konsequenzen.

00:36:14: Wie kriegen wir das eben auch gerade eben in unser Bildungssystem? Und was bedeutet das

00:36:19: einfach auch? finde ich für junge Menschen gerade auch A damit aufzuwachsen, aber auch B was

00:36:24: für Zukunftsperspektiven bieten wir noch. Und das war so cool, da mit ihm einzutauchen. Ich

00:36:29: finde, da einen total interessanten Blick auch nochmal aus dieser lehrenden Perspektive, den

00:36:36: ich total schätze. Und man hört ihm ja auch, also, ist auch als Studentin immer das größte

00:36:43: Glück, wenn man einen Professor hatte, die Fachlichkeit hatte und aber auch noch die Rhetorik, Begeisterungstätigkeit

00:36:50: auszulösen. Das spürt man ja auch hier im Podcast total. Und bei dir? Ja, fand ich auch wirklich

00:36:58: gut. Ich fand auch irgendwie jetzt beruhigend zu sehen, dass dieser ganze, dieses ganze Drama,

00:37:04: man kann jetzt halt quasi gar keine Prüfung mehr abnehmen. Und da ist ja alles nur noch

00:37:10: KI und so weiter und so fort. Und das entgegen meiner Befürchtung schneller Wolle genommen

00:37:17: wird. Also ich hatte so gedacht, okay, jetzt dauert es erst mal zehn Jahre, so überspitzt

00:37:22: gesagt. Und dann musste ich jetzt auch noch mal an mir arbeiten, dass ich da halt irgendwie

00:37:27: jetzt auch den Menschen halt auch einfach unterstelle, die da tätig sind. die sind ja die meisten,

00:37:35: von denen sie wollen ja wirklich halt sozusagen auch wirklich was verändern und den Leuten

00:37:39: auch was beibringen. Sie setzen sich auseinander und haben ja viel mehr Kompetenz im Bildungsumfeld,

00:37:46: als ich das jetzt habe sozusagen. Und der da halt irgendwie jetzt wie einer von 80 Millionen

00:37:52: Bundestrainer da von der Seite her mitkatscht. Und insofern ist das, fand ich das halt irgendwie

00:37:58: total interessant und finde das irgendwie auch ermutigend. Gleichzeitig finde ich das irgendwie

00:38:07: auch toll, dass es eben dieses Projekt gibt oder auch so einen Raum gibt. wo man eben

00:38:12: auch mit einem vernünftigen Ansatz auf dieses Thema Nachhaltigkeit in dieses Thema IT auch

00:38:17: mit reinbringt. Ich glaube, es muss ja quasi in alle Themen auch entsprechend mit reingewogen

00:38:24: werden, dass sie da halt wieder den Rahmen haben, sich darum zu kümmern. Und ich freue mich natürlich

00:38:29: auf den Austausch sowohl mit Henning als auch natürlich mit Rainer. demnächst mal wieder

00:38:36: und insofern sollten wir die halt auch immer wieder zu unserem Strategie- und Expertentag

00:38:40: einladen und dann halt nochmal wieder das ganze Thema noch Stück tiefer legen. Ja, finde ich

00:38:46: auch. Hat Spaß gemacht, Spavida Nils, und ich freue mich auf die nächste Folge.